Fairstehen

Shownotes

Was steckt hinter einem fair produzierten T-Shirt? Wer stellt unsere Kleidung her und warum kosten faire Produkte oft mehr?

In dieser Folge werfen wir gemeinsam mit Jugendlichen, der EZA Fairer Handel GmbH sowie dem fairen Modelabel und nachhaltigen Onlineshop Gary Mash einen Blick hinter die Kulissen des fairen Handels.

Wir sprechen über faire Lieferketten, nachhaltige Mode, die Auswirkungen des Klimawandels und die Zukunft des fairen Handels. Gary Mash erzählt, wie aus einer Idee ein faires Modelabel & ein grüner Onlineshop entstand, während Gerd Haslinger von der EZA Einblicke in die Arbeit mit Produzent:innen weltweit gibt.

Gemeinsam teilen sie ihre Wünsche und Botschaften an die Welt und die junge Generation und zeigen, dass bewusster Konsum mehr bewirken kann, als viele denken.

Außerdem haben wir Jugendliche gefragt: Achtet ihr auf faire Labels? Wie wichtig sind euch Klima und Nachhaltigkeit beim Einkaufen? Und wie viel darf Kleidung eigentlich kosten?

Eine Folge über Kleidung und Produkte mit Geschichte, bewusste Entscheidungen und Menschen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: global fair handeln und eine gerechtere, nachhaltigere Zukunft mit gestalten. Vielleicht fragst du dich danach auch: Steht mir fair?

FÖRDERUNG:

https://www.ktn.gv.at/Verwaltung/Amt-der-Kaerntner-Landesregierung/Abteilung-8

https://www.ktn.gv.at/Verwaltung/Amt-der-Kaerntner-Landesregierung/Abteilung-8/Organisation?oid=2000496

QUELLEN:

https://www.eza.cc/

https://saubermacher.com/textilien-im-kreislauf/

https://environment.ec.europa.eu/strategy/textiles-strategy_en?prefLang=de

https://www.fairtrade.net/de-de/Was-ist-Fairtrade/der-fairtrade-ansatz/Fairtrade-Siegel.html

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LINKS ZUR FOLGE:

Klimabündnis Kärnten:

https://kaernten.klimabuendnis.at/kaernten/unser-verein/ktn-team/

EZA:

https://www.eza.cc/

Gary Mash:

https://www.garymash.com/?srsltid=AfmBOoqNpHIE6N-AirE9uCFLzvtc9bDZA2T7oL3VJq3CLq1ywhclZJcj

Weltladen Klagenfurt:

https://www.weltladen.at/klagenfurt/

Fachberufsschule Klagenfurt:

http://fbs-klagenfurt2.at/

Liste mit fairen Handelsunternehmen

https://www.weltladen.at/fairer-handel/anerkannte-lieferantinnen/

Transkript anzeigen

00:00:00: Es geht mittlerweile auch um Überlebensfragen.

00:00:03: Wenn man das Klima nicht in den Griff kriegt, dann wird uns das Klime auf eine Art und Weise, wenn wir es uns gar nicht vorstellen wollen.

00:00:23: Herzlich willkommen zum Climatecast – dem Klimabündnis Podcast!

00:00:29: Diese Folge wird gefördert vom Amt der Kärntner Landesregierung für Klima-und Nachhaltigkeit.

00:00:35: Genauer gesagt von der Abteilung Acht für Umwelt-, Naturschutz- und Klimaschutzkoordinationen.

00:00:42: Vielen Dank für die wertvolle Unterstützung und die Möglichkeit, Stimmen der Jugend hörbar und ihre klimarelevanten Themen in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

00:00:53: Wir sind Hanna & Benji.

00:00:58: Hi!

00:00:59: Schön dass ihr dabei seid.

00:01:01: Was ist eigentlich das älteste Kleidungsstück in eurem Kleiderschrank?

00:01:06: Könnt ihr sagen wie oft ihr euch neue Klamotten kauft und wie lange ihr die dann wirklich tragt bevor sie Irgendwo in der hintersten Ecke vom Kleiderschrank landen oder vielleicht sogar gleich aussortiert werden.

00:01:17: Und wisst ihr, wer eure Kleidung herstellt?

00:01:20: Wo sie produziert wird und unter welchen Bedingungen?

00:01:23: Genau darum geht's heute!

00:01:25: Um fairen Handel.

00:01:27: Was steckt eigentlich hinter dem Begriff Fairtrade und woran erkennt man faire Produkte überhaupt?

00:01:33: Um das herauszufinden haben wir mit Menschen gesprochen die sich jeden Tag mit genau diesen Themen beschäftigen Mit Gerd Haslinger von der EZA Ferrahandel GmbH.

00:01:43: Die EZA ist eine österreichische Organisation, die sich seit Jahrzehnten für fairen Handel einsetzt und mit Maggie Kubli und Sarah Schanes des fähren Modellabels Gary Mash aus der Steiermark.

00:01:55: Gary Mash betreibt seit zehntausenddreizehn einen Online-Shop mit ausschließlich fairen nachhaltigen und veganen Produkten wie unter anderem Kleidung, Accessoires und Kosmetik Und da haben wir vor Ort ein bisschen Hinterdecolissen schauen dürfen.

00:02:11: Beginn wir zunächst mit ein paar Fakten zum Textil-Recycling in Österreich.

00:02:15: Wie viel Kleidung wird denn weggeschmissen?

00:02:19: Laut dem Bundesabfallwirtschaftsplan fallen jährlich rund zweihundertdreißigtausend Tonnen an Textilabfällen in Österreich an und im Moment landen aber ungefähr drei Viertel aller Alltextilien im Restmüll und können somit dann nicht mehr recycelt werden, um aber in einer kreislauforientierte Textilindustrie zu kommen ist die Sammlung und das Recycling von Textilien extrem wichtig.

00:02:43: Wenn kaputte Altkleider und Textilian einfach nur so in einen Restmüll geworfen werden, gehen damit wertvolle Ressourcen verloren – und das Gleiche gilt auch für Haus- und Heimtextilien.

00:02:53: Von den inländisch behandelten Mengen werden in Österreich in Summe ungefähr drei Neunzig Prozent der Textilabfälle thermisch verwertet.

00:03:02: Bei der thermischen Verwertung werden die Textil abfälle Müllverbrennungsanlage verbrannt, um dabei Energie zu gewinnen.

00:03:10: Und die entstehende Wärme wird beispielsweise für Fernwärme oder auch zur Stromerzeugung genutzt.

00:03:15: Drei Prozent werden deponiert also auf einer Deponie gelagert.

00:03:19: das kommt aber eigentlich nur noch selten vor in Österreich.

00:03:23: zwei Prozent werden für die Wiederverwendung vorbereitet sie werden sortiert gereinigt und repariert damit die Kleidung weiter getragen werden kann und zwei Prozent werden stofflich verwertet.

00:03:36: Das Material wird also recycelt, zum Beispiel zu Putzlappen, zu Dämmstoffen oder anderen Textilfasern.

00:03:45: Schauen wir uns als nächstes die EU an!

00:03:48: Da werden allein fünf Millionen Tonnen an Kleidung jedes Jahr weggeworfen – das sind ungefähr zwölf Kilo pro Person.

00:03:56: Und nur ein Prozent davon wird recyceld Und damit stellt der Textilverbrauch eine der größten Belastungen für unsere Umwelt und auch das Klima dar.

00:04:06: Er liegt im EU-Vergleich auf Platz vier bei Wasser- und Flächennutzung sogar auf Platz drei, also der Textielkonsum in der EU verursacht nach der Ernährung Wohn- und Mobilität durchschnittlich die viert höchsten Auswirkungen auf Umwelt und Klima.

00:04:23: Erst außerdem der drittgrößte Verbrauchsbereich sowie der Fünftgrößte für den Einsatz von Primärrostoffen und den Ausstoß von Treibhauskasen.

00:04:34: Wenn man nachhaltige Alternativen- und zukunftsfähige Lösungen zum konventionellen Handelsucht, dann landet man schnell beim Fehlernhandel wie er bei uns in den Weltlehnen gelebt wird!

00:04:45: Die Idee hat in Österreich eine lange Tradition.

00:04:48: In dem Jahr die Erste Weltladung eröffnete.

00:04:53: Heute ergibt es knapp neunzig dieser Fachgeschäfte im ganzen Land.

00:04:57: Getragen wird das Ganze von einer riesigen Community.

00:05:00: Über tausend Ehrenamtliche und rund zweihundert Angestellte engagieren sich in den verschiedenen Vereinen.

00:05:07: Ein echtes Highlight bei uns in der Region ist der Weltladen Klagenfurt, seit mittlerweile sechsundvierzig Jahren ist er das größte Kärntner Fachgeschäft für fairen Handel.

00:05:17: Hier findet man wirklich alles!

00:05:19: Von fairem Mode über faires Handwerk und faire Lebensmittel bis hin zu ferakosmetik- und Dekoartikeln.

00:05:26: Das Wichtigste dabei, alle Produkte kommen von Zertifizierten vom Dachverband Aage Weltleden an erkannten Lieferantinnen und HandelspartnerInnen die regelmäßig von unabhängigen Fachleuten kontrolliert werden.

00:05:39: Seit zwei Jahren arbeite ich im Weltland Klagenfurt und man merkt der Laden wird immer beliebter und es kommen immer mehr Schulklassen und junge Menschen vorbei unter anderem SchülerInnen der Fachberufsschule II in Klangenfurt die wir am Zuge eines Ladenbesuchs vor das Mikro-Bekommen

00:05:57: haben.

00:06:02: Wir sind von der FPS II in Klagen fuhrt und ja...

00:06:06: Und es hat halt im Weltladen, warum?

00:06:09: Aber wir wollten uns ein bisschen die faire Mode anschauen und sie ganzen Logos um welche Inhaltsstoffe das Ganze hat.

00:06:15: Es war eigentlich so ein Schulprojekt was auch jetzt mehrere Klassen machen.

00:06:20: Ja!

00:06:21: Wir sind ganz begeistert.

00:06:23: Wo war sie schon überrollt?

00:06:24: Was habt ihr schon besucht?

00:06:26: Wir waren schon beim Second Soul.

00:06:28: Das ist in der Stadt, beim alten Platz und wir haben gedacht es ist second hand.

00:06:34: das ist so schmutzige Sachen.

00:06:35: aber da sind wunderschöne Sachen alles wunderschön den Farben sortiert Und ich lieb's

00:06:41: Wie hats dir gefangen?

00:06:43: Mir hat auch sehr gut gefallen.

00:06:45: Ich habe so das Gefühl dass es Leuten viel mehr Freude macht wenn man jetzt selber was her schenkt und man weiß jemand anderes wird damit auch Freude haben.

00:07:00: Was ist eure oberste Schmerzgrenze für ein faires Modestück?

00:07:23: weniger stylisch sind, sondern einfach nur das was mir gefällt.

00:07:26: Ich mag nicht so auffallen ich mag einfach etwas damit ich mich ein bisschen einblenden kann.

00:07:32: also bei mir ist es genauso.

00:07:33: ich zieh was an was es mir gefällts.

00:07:36: mir ist etwas auch ein bisschen liegt es am preis ob ich das will oder nicht.

00:07:40: aber wenn's zu schön ist dann schau ich nicht auf den preis und kaufs mir einfach!

00:07:44: Ist euch das wichtig dass die Kleidungsstücke als Siegel haben?

00:07:47: Oder eine Zertifizierung?

00:07:49: Es kommt drauf an.

00:07:51: Normal schon, ja.

00:07:52: Aber wenn ich sehe dass etwas ein zwei Euro kostet und weiß ich ziehe das wirklich an Dann würde ich schon kaufen.

00:07:59: Ja Bei mir ist es genau so, ja

00:08:03: Ist echt das Klima einen Anliegen Wenn ihr Kleidung kauft?

00:08:07: also achtet ihr darauf wie klimaneutral Das Kleidungsstück ist das ihr kauft.

00:08:13: Ich bin ganz ehrlich Darauf schau' ich jetzt nicht so unbedingt weil's mir früher auch nicht wirklich bewusst war.

00:08:20: Aber ich glaube, in Zukunft würde ich auf jeden Fall drauf schauen.

00:08:25: Ich habe nie darüber nachgedacht.

00:08:27: Ich hab einfach gekauft und aber wie ich gesehen habe, wie es produziert wird oder und wie der Weg ist bin ich ein bisschen bewusster geworden.

00:08:41: Wie wir am Anfang der Folge schon erzählt haben durften wir zwei faire Betriebe besuchen und einen Blick hinter die Kulissen werfen.

00:08:49: Und los geht's mit der AZA.

00:08:51: Gemeinsam mit Gerd Haaslinger finden wir heraus, was die EZA genau macht.

00:08:57: Wie sie entstanden ist, wofür sie steht und welche Rolle er selbst im Fernhandel

00:09:02: spielt.".

00:09:03: Aber bevor es losgeht noch ein cooler Fakt zur EZA – und zwar hat sie Anfang der Neunzehnt neunzigah als Pionierorganisation in Kooperation mit Produzentinnen-Organisationen aus Bolivien und den Philippinen Die

00:09:18: Fähr

00:09:19: gehandelte Schokolade der Welt möglich gemacht.

00:09:23: Und, und, ja,

00:09:36: ich bin der Gerd Haslinger.

00:09:38: Ich arbeite seit vierzig Jahren bei der EZA Fährer Handel und bin da mit meinen Kolleginnen zuständig für die klassischen Bereiche des Fernhandels – das heißt Wirtleden stationärer Fachhandel, Bioläden zum Beispiel und Aktionsgruppenbürokgemeinschaften.

00:09:58: Der ZNR gibt's seit fünfzig Jahren.

00:10:01: im Prinzip vom Ursprungsgedanken her ist es nur darum gegangen den ungerechten Austauschbeziehungen in Handel ein Gegenmodell gegenüberzustellen weil die Gründerinnen Eine der Hauptursache von Armut Ungleichheit auf der Welt gesehen haben, dass die Handelsbeziehungen de facto sie seit der Kolonialzeit nicht sonderlich weit entwickelt haben.

00:10:31: Der Grundgedanke war möglichst direkt zu handeln und durch einen fairen Austauschpreis quasi die Produzentinnen zu ermächtigen selbstbestimmt ihre Entwicklung voranzutreiben.

00:10:45: Wir haben den Ansatz vertreten, wenn wir sie gerecht entlohnen würden oder fairer entlohn werden, dann wird Entwicklungshilfe

00:10:53: absolut.".

00:10:54: Ich sage jetzt einmal, das ist so die DNA da, dass wir die Partnerebene nicht nur kennen, sondern sehr gut kennen.

00:11:01: Wir machen eine eigene Abteilung, die sich jenseits der Handelsbelange, was die Einkäuferinnen und Einkäuer machen nur mit Partneragenten beschäftigt.

00:11:12: Das können zum Beispiel Klimaanpassungsmaßnahmen sein, wo sie Unterstützung anbrochen oder was auch immer.

00:11:17: Aber ich finde es ganz wichtig ist, dass man so her die Produkte kommen, weil das im normalen Handel verloren gegangen ist.

00:11:26: Ich glaube nicht, dass es irgendwo anders möglich ist zu wissen, wo kommt eigentlich mein Kaffee her?

00:11:31: Geschweige denn, dass das Möglichkeiten gibt, dass ein Händler direkt in Kontakt treten kann Und so das gegenseitige Kennen hat sehr viel zu tun, dann auch mit einem fairen Austausch.

00:11:44: Es gibt für mich so eine Frage die ich ganz oft im fairen Handel gestellt bekommen habe.

00:11:49: Wer kontrolliert das alles?

00:11:52: In dem Jahr?

00:11:52: natürlich geht es darum dass man missbräuchliche Sachen erkennt und rechtzeitig abstellt.

00:11:59: aber ich glaube die entscheidende Frage ist eigentlich wie gut kennst du mich?

00:12:04: seine Partnerschaft auf Augenhöhe ist, dann ist es überhaupt möglich, zwei Gemissstände vor der Zeit gar nicht erst entstehen zu lassen.

00:12:12: Welche Produktpalette habt

00:12:14: ihr?

00:12:14: Da steht er auf vielen verschiedenen Füßen in großen und ganzen sogar mehr.

00:12:19: gibt's drei Produktbereiche.

00:12:21: das eine ist der Lebensmittelbereich.

00:12:24: Mehr als die Hälfte unseres Umsatzes machen wir mit Lebensmittel und wenn man es genau nimmt, über dreiß Prozent des Umsatzens nur mit einer Produktgruppe den Kaffee.

00:12:34: Das ist der Hauptbereich, das zweite ist das fair gehandelte Kunsthandwerk.

00:12:39: Da hat sich DCDA vor vielen Jahrzehnten angefangen zu spezialisieren.

00:12:44: Wir sind mittlerweile Europas größter Empathieur für fair ge handeltes Kunsthandwerke.

00:12:50: Und die dritte grössere Gruppe Das macht ca.

00:12:55: zehn Prozent vom Umsatz aus, das ist die faire Mode.

00:12:58: und dann gibt es da eine kleine Gruppe, die Cosmetik.

00:13:02: Im Jahr bewegen wir ca.

00:13:04: fifteen Tausend verschiedene Artikel.

00:13:07: Kannst du uns vielleicht am Beispiel von Kaffee kurz die faire Lieferkette erläutern?

00:13:12: Warum die so wichtig ist und warum sie es überhaupt gibt?

00:13:16: Es ist für die wenigsten möglich, die gesamte Lieferkurrekette zu beeinflussen Aber Ziel sollte schon sein, dass man möglichst viel davon beeinflusst.

00:13:27: Beim Café schaut es meistens so aus mit großen Unterschieden von den Ländern aber normalerweise die erste Station ist die bäuerliche Kaffeeparzelle.

00:13:37: Dann geht's meistens in eine Zwischenverarbeitung wo die ersten Qualitätskontrollen stattfinden – in der Genossenschaft Und dann meistens noch innerhalb der Genossenschaft in zentralere Genossenschoffsleger, wo die Ware dann verschiefungswärtig gemacht wird.

00:13:55: Dann geht es bei uns aufs Schiff.

00:13:57: Der meiste Café kommt dann an in Rotterdam und geht dann in ein großes Café Zwischenlage in Europa von wo aus die verschiedensten Restaurants im Café abberufen.

00:14:11: Diesen Ahr hat aktuell fünf Restaurants von Deutschland, Österreich bis Südtirol.

00:14:19: Die dann quasi aus diesem Kaffee-Zwischenlager, das in Belgien ist, den Kaffeeschicken lassen, wenn sie für die Röstung gebrauchen.

00:14:27: Dann kommt der Kaffe zu uns und wird gelagert und geht an die verschiedenen Vertriebspartner wie z.B.

00:14:32: die österreichischen Weltlebnasse.

00:14:35: Und wenn ich jetzt die Kaffee-Lieferkette anschaue, denke man kann eine Importorganisation wie DECDA ganz direkt beeinflussende Ebene der Genossenschaft.

00:14:45: Das heißt zu welchen Bedingungen werden Leute angestellt?

00:14:49: Welche Preise zahlt man ihnen?

00:14:52: Da ist im Vollekaffe auch durch ein Siegel das Vertretzertifizierungssiegel quasi ausgezeichnet wird, das heißt extern kontrolliert.

00:15:00: Ich habe es nicht in der Hand, wie der Kaffe zu uns kommt.

00:15:04: Das heißt, wir haben das schon mal probiert mit einem gesegelten Kaffee.

00:15:08: Wobei es uns nur darum gegangen ist aufzuzeigen dass der See-Transport von den Umwebauswirkungen sehr schlecht ist.

00:15:19: Wir haben nicht die Lesion, dass man das Gütter abkommen ausschließlich über Segelschiffe transportieren kann zumal der Kaffeedans hat er ja wird.

00:15:28: Aber wichtig ist es die Rhetorien sind aufgerufen, da Änderungen zu machen, die möglich sind.

00:15:36: Wir haben sie in der Hand mit welchen Röstaränen man zusammenarbeitet, sprich werden dort die grundlegenden Arbeitsrechte eingehalten und letztendlich haben wir es auch in der hand sich zu überlegen, mit welcher Speditionen dasportieren wir die

00:15:49: Ware."

00:15:50: An die Kunden.

00:15:51: Und ich denke, das ist schon relativ viel was wir von einer Lieferkette wissen teilweise beeinflussen können.

00:15:56: Ja und ich denke mal wenn das alle machen würden dann glaube ich hat man schon die Möglichkeiten ja sukzessive Verbesserungen zu erreichen.

00:16:03: Also es ist nicht anliegend jetzt auch möglichst viele Partnerschaften zu pflegen Sondern die die was wir haben möglichst gut quasi auszubauen.

00:16:12: Das heißt wir hätten auch kein Problem als nur sechzig wären.

00:16:15: Es geht immer um die Qualität der Zusammenarbeit.

00:16:18: Aber ja, sie werden da immer mehr, weil nicht jeder alles abdeckt und dadurch sind wir über die Jahre doch einigermaßen gewachsen.

00:16:25: Ich schätze mal zwischen hundertzwanzig-und hundredvierzig Partnerorganisationen haben wir.

00:16:30: im Prinzip haben wir zwei große Grundmaterialien des eines oder so.

00:16:36: Alpaka ist das Strickwolle.

00:16:38: Da läuft es relativ einfach, Die Partnerorganisationen, die stricken meistens in Werkstätten passiert.

00:16:47: Und da angeht die Ware quasi direkt von den Organisationen zu uns.

00:16:51: Da reden wir von Bolivien und Peru als Herkunftsgebiete.

00:16:55: Bei der Baumwolle kommen unsere Partner-Organisationen aus Indien.

00:16:59: Es sind zwei sehr verschiedene.

00:17:01: Das eine ist eine kleine Fabrik, die auch einen Teil an den fernen Handel liefert Und das andere ist im Prinzip eine Vereinigung von Frauen aus den Slamms, die aus einer Beschäftigungsinitiative quasi dann zur Mode gekommen sind.

00:17:19: Aber das sind in Prinzip dann die Näher und Näherinnen.

00:17:23: bei der Baumwolle kommt es auch darauf an wo kommt die Baumwohle her?

00:17:27: In unserem Fall ist Bio-Baumwollee, wo wir auch noch die Partnergesation kennen.

00:17:32: Dann geht die BaumWolle eben in die verschiedensten Aufbereitungssichten, Spinnern etc.

00:17:39: Ebenfalls in Indien und wenn die Ware dann bei den Partnerorganisationen fertig gemacht wurde geht es quasi über das Schiff zu uns.

00:17:47: aber der Weg der Baumwolle hin zum Fertigungsunternehmen ist ganz anders.

00:17:52: wie der Weg denn die Strickerinnen von der Alpaka-Wolle um die Ämter selbst der Alpakas haben wo dann die Genossenschaft quasi die Wolle verspinnt selber oder Für alle, die das nicht haben gibt es dann eine zentrale Stelle wo das Garn gekauft wird.

00:18:09: Aber das ist wesentlich einfacher wie quasi beim Baumwollstrick.

00:18:14: Wird

00:18:14: der Füll noch bei Hand gefertigt oder haben sie auch Maschinen jetzt beim Stricken per See?

00:18:19: Ja leider wird viel mit Hand ge fertigt.

00:18:22: Klingt zwar schön aber was jetzt einmal ... den er lösen anbelangt, definitiv nicht anzustreben.

00:18:30: Im Baumwold-Bereich läuft alles mit über die Maschinen und im Houndwerk, also im Alpaka Bereich, werden es ca.

00:18:41: seien siebzig-achtzig Prozent mit Strickmaschinen sein, zwanzig bis dreißig Prozent in etwa Handstricken.

00:18:47: Aber im Prinzip sagen wir, Ziel wäre es, dass alle mit Strickmaschinen arbeiten können.

00:18:52: Der fass jetzt nichts Großes vorstellen, bei ZIP ist er ein bisschen bessere Nähmaschine als war für die Produzenten und besser waren sie quasi auf Maschinennstricken umsteigen könnten.

00:19:04: Damit man den Vergleich einmal sieht zum Anführungszeichen sonstiger Handel wie viele Kollektionen im Jahr habt ihr?

00:19:14: Ja, vor sind flutlich zwei!

00:19:16: Ich sage jetzt mal, andere Unternehmen, die auf Mode spezialisiert haben, kommen im Jahr auf sechs bis zwölf.

00:19:22: Und zwar mit sechs.

00:19:23: Zählst du sicher nicht zu den Führenden?

00:19:26: Ich persönlich sag das Mode-Geschäft ist sicherlich eines der skurrilsten oder teilweise perversesten Geschichten.

00:19:34: allein ich weiß immer anschauen wie viel Mode produziert wird nur um letztendlich nach ein paar Wochen auf dem Müll getragen zu werden.

00:19:41: Ich habe gerade vor zwei Wochen irgendwo in Medien gelesen dass es Leute gibt Mode gar nicht mehr waschen, sondern klein sorgen.

00:19:48: Und ich glaube, dass man durchaus hinterfragen könnte, ob es denn so viele Kollektionen überhaupt braucht?

00:19:55: Man könnte auch die ganzen Modetrends hinterfragt ... Also wie sinnvoll ist das jetzt wirklich jedes Jahr verschiedenste Modefaden gibt und alles andere verkauft sich dann nicht.

00:20:05: Es ist klar, dass das kein Bedürfnis ist, sondern dass das quasi mit einer raffinierten Marketingmaschine weltweit befeuert wird.

00:20:13: Aber eigentlich ist es grundfalsch.

00:20:17: Und wenn man da ein bisschen auskommt davon und sei es dadurch, dass man nur zwei Kollektionen hat dann denkt man das ist schon gut.

00:20:22: aber ja wir können nicht sagen, dass wir nur mit einer Kollektion im Jahr das Auslangen finden würden.

00:20:29: Da geht's jetzt nicht nur darum, dass er den Winter kalt ist und im Sommer warm.

00:20:33: Bleibt bei euch viel Restwache was die Mode anbelangt?

00:20:37: Je nachdem wie selber mein Schnitt danebengegangen ist also aktuell relativ wenig.

00:20:43: Im Prinzip gilt Mode für Händler, egal ob es jetzt in Portorganisationen, also Großhändlers sind oder halt Läden als Hochrisikoprodukt.

00:20:54: Weil es eben selten möglich ist, Mode die man im Anjahr nicht mehr verkauft hat dem nächsten Jahr zu verkaufen.

00:21:00: Waren Läde gut einkaufen?

00:21:02: Oder ist das ein Winter der auch so wie heuer wieder ein Winter ist?

00:21:05: Dann wird wahrscheinlich weniger überbleiben was man nicht durch einen Opferkauf dann noch weiter kriegt Wenn der Winter nicht stattfindet, dass es zu einem ist, haben wir auch schon mal gehabt.

00:21:13: Dann bleibt man auf Alpaka-Mode sitzen.

00:21:17: Wir schauen das mal über Obverkäufe alles angregen und ansonsten haben wir im Modebereich das Integrationshaus in Wien, was wir dann unterstützen, weil die das verkaufen noch einmal zu einem Sonderpreis.

00:21:32: Übrigens auch so wie bei Lebensmittel ... selten auf Null planen kann.

00:21:38: Da gehen die Sachen bei uns nach dem Ablauf in den Tafeln, weil da bei uns immer mehr Leute angewiesen sind darauf, dass es Lebensmittelspenden gibt.

00:21:48: Ziel ist es aber nicht, die Tafel zu beliefern sondern eigentlich das nichts überbleibt, wenn auch was an die Taufel beliefert.

00:21:54: Ich haue heute Ware nicht weg, aber letztendlich als Unternehmern habe ich doch ein Verlust, denen schlucken

00:22:00: muss.".

00:22:00: Hört ihr öfter so kritikweise, dass fairer Handel etwas teurer ist?

00:22:05: Naja, das herrere Seite endet so ab.

00:22:07: Im Prinzip sagen wir ja also Qualität im Umfassenden sind kostet.

00:22:11: Ich denke mal es relativiert sich momentan sehr viel.

00:22:15: Denkt man die Teuerung bei bestimmten Produkten ist umfassend.

00:22:20: für mich ist die entscheidende Frage wofür wollen wir unser Geld ausgeben?

00:22:25: ich bin noch aus einer Generation wo Lebensmittel doch einen gut Teil der Ausgaben ausgemacht haben.

00:22:35: Und ich denke mir, wenn ich heute anschaue, wie viel man für Transport da ausgibt, für das Auto, leider für die Wohnung und die Energien, dann denk ich mir, fällt mir zuerst einmal ein, wo man den Hebel ansetzen muss.

00:22:49: Und unabhängig davon, wie man eine Sache beantwortet ... Ich denke mal, ein billiges Lebensmittel heißt nichts anderes als, dass er andere diesen Preis zahlt.

00:23:00: Und wir wollen nicht, dass unsere Produzentin anzahlen.

00:23:03: Aber ja!

00:23:04: Es gibt eine Schieflage für ihre Handel ist definitiv etwas, was sie leid die Mindestlohn- und Bezieherinnen sein nicht leisten können.

00:23:13: Das ist uns bewusst.

00:23:14: aber ich denke mir, es kehren auch viele Sachen bei uns geändert.

00:23:17: Dass er da bei uns diese Schere zwischen Abendreichen nicht so enorm auseinandergeht.

00:23:21: Ich glaube das man sich nicht vorstellen kann wie sehr der Klimawandel und die Auswirkungen des Klimawandels mittlerweile zu einer ökonomisch bedrohlichen Realität geworden sind, also keine einzige Partnerorganisation die nicht mit Klimaanpassung zu tun hat.

00:23:42: Das überlegen Sie glaube ich für zu wenig Leid was es zum Beispiel heißt Felderweit zum Wochenungsdraß und Fünfzig Grad hat.

00:23:49: aber das ist auch bei uns schon lange angekommen.

00:23:52: wir haben mittlerweile jedes Jahr Sommer wo Man bestimmte Produktgruppen wie Schokolade eigentlich nicht mehr gut ausliefern kann.

00:24:01: Eine Woche keine Schokoladenauslieferung heißt für die ZDAA ein Verlust von vierzigtausend Euro Umsatz, den holt man jetzt nach weil die Leute noch nicht sagen das passt die Temperatur jetzt ist es doppelte und ich glaube die meisten Leute wissen es wird sich was ändern.

00:24:19: aber ich glaube es wird viel zu sehr in einer fernen Zukunft verortet weils sonst Keine mir nicht vorstellen, warum man längst viel mehr ins Ton kommt.

00:24:28: Und wie gesagt leider oder perverserweise trifft es unsere Partnerinnen schon deutlich stärker als uns, weil die haben tatsächlich zu den ganzen Schlamasseln noch am wenigsten beigetragen.

00:24:39: Das Beunruhigende ist das man auf ganz viele Sachen schlicht und einfach noch keine Antworten hat.

00:24:45: Die andere Frage ist was ist man, was nicht möglich ist?

00:24:48: Wir haben einen Fall von Kaffeebauern, die halt auf Kakao umgestiegen sind.

00:24:52: Aber ich sage, die gleiche Fragestellung wird man auch in Österreich haben.

00:24:57: Man ist in Ostösterreich, wo es monatelang zu wenig oder keine Niederschläge gibt und die Getreidebauern dort möglicherweise dann für ein Ursprungsprodukt zu wenig Wasser hat.

00:25:12: Dann kann man hoffen, dass es einen Alternativprodukt gibt, wo sie umsteigen können, sonst ist das mit der Landwirtschaft.

00:25:18: Und Ernährungssicherheit, denk ich mal, ist etwas was mit der Klima ... Krise gar uns Hand in Hand kommt.

00:25:27: Und da haben wir so her, ja, Großstädte wie Tee ran, wo sie sich überlegen eine Million an Metropole zu übersiedeln, weil die Leute zwingt Wasser haben.

00:25:37: Dann denk ich mir, das würde im Kopf nicht den Fehler machen, dass man sagt es ist weit weg, sondern es sind Fragestellungen und Aufgabenbereiche, die wir uns genauso jetzt stellen müssen.

00:25:50: Ja, ich glaube das ist so der Theorie her schon überall verankert aber von der Praxis schaut es ja ziemlich mal aus.

00:25:59: Wie würdest du dir die Traum-Zukunft des Fährenhandels vorstellen?

00:26:02: Die Traumzukunft des fähren Handels ist dass es Unternehmer wird jetzt da auch nicht mehr gibt weil diese Art des Handelns zur Norm geworden ist.

00:26:14: Bin jetzt keine Glusionist also denke ich mir würde sicherlich nicht mehr erleben schon ein Fernziel und dass es notwendig ist, da die politischen Rahmenbedingungen zu ändern.

00:26:27: Das glaube ich wird wichtiger denn je zumal man sehen kann egal welches Problem es gibt ohne die Politik zum Ändern zu zwingen ist nichts anderes wie mit voller Kraft auf der Wand zuzufahren.

00:26:43: gut für den Klimawandel, gut für Austauschverhältnisse gibt.

00:26:46: Für die ganzen kriegerischen Auseinandersetzungen und ich glaube die größte Gefahr des gibt das sie leid von der Politik verabschieden weil sie der Meinung sind man kann sich es errichten oder das bringt eh nix.

00:26:59: Ich glaub dass ist ... Und ob's uns passt oder nicht?

00:27:03: Glaube muss man diese Ebene knacken warum wir wirkliche Veränderung anbracht.

00:27:09: und ja es geht mittlerweile Auch um Überlebensfragen.

00:27:13: Ich denke, wenn man das Klima nicht in den Griff kriegt, dann wird uns das Klime auf eine Art und Weise, wie wir es uns gar nicht machen wollen.

00:27:21: So wichtiger ist es, dass man immer mehr Druck ausübt und notwendige Veränderungen einfordert – nicht nur für einen fernhandel, aber auch der faire Handel gehört dazu.

00:27:31: Wenn du jungen Menschen was über einen fernen Handel oder generell eine Botschaft mitgeben könntest, was wäre die eine Herzensbotschaft?

00:27:39: Ein Gedanke!

00:27:40: Ich tu mir schwer, weil ich denk mal so... ...ich weiß nicht ob es die Position der Älteren ist, jünger Ratschläge mit auf die Welt zu geben.

00:27:46: Weil wir haben glaube ich selber genug verbockt!

00:27:49: Ich glaub wichtiges munter zu bleiben, aktiv zu sein, nicht die Hoffnung zu verlieren.

00:27:55: Weil ich glaub das das ganz schwierig ist anhand der multiplen Krisen sich nicht entmutigen zu lassen.

00:28:02: Ich kann's nur aus meiner Perspektive sagen dass ich es erlebt hab.. ..dass man Änderungen herbeiführen kann, dass das tatsächlich jede Person machen kann.

00:28:13: Vielleicht nicht im... Also ich hasse diesen Spruch mit Einkaufen, kann man die Welt verändern weil den immer so einfach läuft es halt dann doch nicht.

00:28:20: aber es ist dann doch nichts egal wo man kauft und ich weiß daß man erstaunlich viel Möglichkeiten hat auch wenn man's manchmal nicht sieht.

00:28:29: Das heißt vielleicht die einzige Botschaft ist nicht entmutigen lassen.

00:28:33: lauter werden Sie möglichst wenig vorhin zu lassen, dann hat man schon nicht so viel Frisch gemacht.

00:28:44: Jetzt kommen wir zu unserem Gespräch mit Maggie und Sarah von Gary Mash.

00:28:49: Die beiden haben uns in die Steiermark eingeladen und uns dort ihre Produktionshalle gezeigt.

00:28:54: Da passiert auf zwei Stockwerken alles von der Lagerung über die Produktion bis hin zum Design ihrer Kleidung.

00:29:09: Ich bin Gary Mesh mit der Sarah zusammen.

00:29:13: Wir haben uns in den Wien seit Jahrzehnten kennengelernt und du bist dann bis gerade in einer Ausbildung an einem Fertigwerden vom Grafikdesign.

00:29:22: Dann hat das halt voll gemetzt, weil es E-Pfiff im Kopf gab.

00:29:27: Du kannst es umsetzen.

00:29:30: Genau!

00:29:31: Kann ich mir an dieser Stelle auch kurz vorstellen?

00:29:33: Bin ich Sarah, die zweite Hälfte von Gary Mash.

00:29:36: Ich habe schon eine Zeit lang ... Was normal ist, soll ich jetzt mal gearbeitet und hab das so nebenbei mit dir gemeinsam vorbereitet.

00:29:47: Wir haben uns natürlich auch super gut verstanden.

00:29:51: So langsam und langsam haben wir es dann aufgebaut

00:29:54: gemeinsam.".

00:29:55: Das heißt, es gab schon gleich von Beginn an die Idee, faire Mode zu machen.

00:30:00: oder war's einmal ein Grundkonzept?

00:30:02: Und dann schauen wo man speziell hingeht sozusagen...

00:30:07: Ja, so ganz klar war das nett.

00:30:09: Also mit der Mode, glaube ich, das war nett klar?

00:30:11: Du hast verschiedenste kreative Sachen schon vorher privat gemacht.

00:30:15: Ja aus alten Knöpfen Ohr stecken sie, gewinnt in die Linie sogar noch ein bisschen dann selber bemalen, also wie abgesäugelt.

00:30:23: Das ist eigentlich so da bis Stunden lang herunter und dann ganz am Anfang mal Baumwolltaschen gehen.

00:30:30: Dann als alte Schienes und so... Und dann aber gleich mal bei Fairtrade Österreich gefragt noch Produzenten.

00:30:37: Dann war es halt klar, weil wir nicht so Ahnung gehabt haben, dass man mit T-Shirts anfangen.

00:30:41: Ja das war für uns das einigendste T-Schatz, kauft irgendwie jeder und ist vom Schnitt relativ simpel.

00:30:49: Startt man mit t-shirts und Taschen.

00:30:51: Das war eigentlich

00:30:52: unsere erste Kollektion nur T-shirts.

00:30:56: War das aus einem bestimmten ... Also hat euch was an der kommerziellen Modebranche?

00:31:02: gestört, dass er den weggehen wollte?

00:31:04: oder war das einfach eine Idee die man verfolgen möchte?

00:31:06: Ja

00:31:07: hier ist einer eher der Typ mit positiv.

00:31:09: Ich konzentriere mich gar nicht weil da würde ich durchdrehen was auf der Welt passiert und er kennt jetzt tausend Sachen aufzuholen.

00:31:16: deswegen war des eigentlich gerade dass es der einzige Weg ist und ich finde grad auch wenn man sich mit einem Ehrengefühl beschäftigt eben mit Veganern Ja, man stört sich gar keine andere Frage.

00:31:30: Beschäftigt

00:31:31: man sich ja allgemein für mit Umwelt und Nachhaltigkeit?

00:31:33: Und hat das ja persönlich irgendwie vor Intus... ...und eben für uns war es klar, dass wir mit einem Unternehmen einfach genau diesen Weg gehen wollen nachhaltig.

00:31:44: Der Umwelt-Menschen kam schadenzufügen mit unseren Produkten,... ..dass wir auch voll dahinter stehen können und adransparenz sein können.

00:31:55: Das,

00:31:55: was sich ja jeden interessiert.

00:31:56: Wie seid ihr auf den Namen gekommen?

00:31:58: Ah!

00:32:00: Ja wir wurden jetzt so einen typischen Wasiotsnet-Green da da da und das war relativ schnell also mal gesessen haben beide Vornamen aufgeschrieben haben die Buchstaben herum gewürfelt und bis auf zwei Buchstammen die Föhren.

00:32:17: im Namen von Sarah und Maggie ist dann der

00:32:20: Mensch rausgekommen.

00:32:23: Aber es ist cool, dass jeder aussprechen kann.

00:32:26: Dass er international ist quasi und dass wir ganz oft hören, dass jede immer stehen eher Männer dahinter.

00:32:33: Und das ist nicht aus Österreich?

00:32:35: Ja, ist immer jeder ganz überrascht wenn wir sagen dann, dass wir zwar das machen.

00:32:39: Ah, cool!

00:32:42: Genau.

00:32:42: Das Tierchen, das man auch nicht beschreiben kann... Das hat schon gegeben, bevor wir uns kennten.

00:32:50: Aber das ist irgendwo Zeichen-Cup?

00:32:52: Die Maggie hatte früher jetzt als Zeitgründen leider nicht mehr so, aber früher ganz viel gemalt und gezeichnet auch.

00:32:59: Und da waren immer geteilte Tierchen mit Beinchen, also oft eher Vogelartig.

00:33:07: Aber im Ganzhof dieses, was ich finde, eher ausschädt wie Katze.

00:33:11: Und das haben wir dann doch gedacht, das passt irgendwie dazu.

00:33:15: gut Symbol für den Staat.

00:33:19: Wie ist die Suche nach Produzenten abgelaufen?

00:33:21: Seid ihr da selber dann losgefahren und habt euch alle Produktionsstätten angeschaut?

00:33:28: Wir haben das eher über Fertild Österreich gemacht, die haben uns zur Liste geschickt mit Produzentinnen Und dann haben wir heute mal alle möglichen Angeschrieben, die hat... Da steht dann immer dabei wer was produziert.

00:33:38: Also eben spezialisiert auf T-Shirts zum Beispiel und dann schreibst du dir alle mal an, was du machen willst und geht seit am Anfang eh hauptsächlich um die Mindestmengen.

00:33:48: weil natürlich bei der ersten Kollektion wie man jetzt noch nicht so total übers Ziel hinausschießen und dann fohren ich schonmal einige weg und dann macht man es natürlich bis ich sie über den Preis auch wie es vom Gefühl her einfach passt.

00:34:01: Und dann haben wir das auf zwei, drei mal reduziert.

00:34:03: zum Schluss hin und da noch mitten hin und herschreiben, Kollektionen und so ein bisschen... Also die erste Kollektion schicken und wie es von der Umsetzung her ist, dann kriegst du ja erste Prototypen und aufgrund dessen haben wir's dann entschieden.

00:34:19: Dann waren wir bei diesen Produzenten, den wir dann ausgewählt haben ...

00:34:24: Also in der Zeit, wo sie produziert haben, sind

00:34:26: wir hingeflohen.

00:34:27: Da haben wir mehr Zeit gehabt, wenn man drei Wochen dort ...

00:34:30: Ja, das war echt vor dem Start noch und...

00:34:33: Ja, da waren wir halt auch so.

00:34:35: Wir haben gedacht, weil wir wirklich wissen, dass es fair ist also nicht so wie bei Dokumentationen oder bei so Repetagenherd.

00:34:43: Du fährst hin, alles wird zu hergerichtet die sind zwei Stunden dort, dann haben wir Meeting vorn wieder Und das war dann so cool, weil wir haben eine Unterkunft gehabt.

00:34:51: Die haben uns einen Abkult mit der Rieck geschaut, glaube ich.

00:34:54: Ja, sie haben halt gefragt wo wir schlafen oder?

00:34:56: Genau.

00:34:57: Dann waren es totale Zätzt!

00:34:58: Wir waren halt aber so rucksackwässig unterwegs in irgendeiner Absteige und sagten, naja, wir holen euch sofort dort ab und...

00:35:05: Ja, sind wir Gästezimmer.

00:35:06: und dann waren wirklich drei Wochen im obersten Stock vor der Produktion und haben sicher überprüfen können, dass alles passt ja.

00:35:13: Tag und Nacht.

00:35:14: Da

00:35:14: sind sie immer essen, brauchten sie sogar mal richtig super.

00:35:17: Im Mittag sind wir mit den Arbeiter draußen gegessen in so einer Kantine-mäßig.

00:35:22: Also total schöne Erfahrungen war das.

00:35:26: War es ihr seither noch einmal draußen?

00:35:28: Vor zwei Jahren oder vor...

00:35:31: Ich glaub zwei Jahre waren's ja.

00:35:33: Wir haben es dazwischen irgendwie nie geschafft und haben dann auch die Produktion gewechselt weil das doch mit den Mengen dann irgendwie zu fühlen war.

00:35:39: Weil du weißt ja am Anfang nur nicht wie es an deine Verkaufszahlen ist.

00:35:43: Da war die erste Kollektion doch fast ein bisschen zu groß und dann haben wir geschaut, dass wir jemand anderen finden.

00:35:49: Und durch die erste Produktion sind wir eigentlich auf die jetzige gekommen weil sie hat uns das empfohlen hat.

00:35:54: Das sind so Partnerbetriebe und das ist jetzt eine sehr kleinere Produktion, die noch kleinere Mengen macht und die haben wir jetzt vor zwei Jahren besucht.

00:36:04: Jetzt habe ich endlich Ausgänge.

00:36:07: Inzwischen waren Sie einmal in Wien sogar am Flughafen.

00:36:10: Das ist interessant, sie irgendwie so Partner abgefahren und da haben wir uns dann getroffen.

00:36:19: Wie viele Kollektionen habt ihr?

00:36:20: Weil das ist ja ein Unterschied zu der Mainstream-Mode von der Menge her.

00:36:26: Also wir haben zwei Kollektionen im Jahr.

00:36:28: Die Herbstkollektion, die kriegen wir meistens so im August-September ist eh die größere Kollektion weil sie bei uns einfach erfolgreicher ist, weil wir da sehr viel Strickware haben und die vermutet das kann man ja das ganze Jahr eigentlich auch tragen.

00:36:43: Genau!

00:36:43: Die Sommerkollekzion ist eher sehr klein haben wir jetzt nur mal reduziert, weil das einfach so ein kleiner Verkaufszeitraum ist mit Kleider und so ganz leichten Teilen.

00:36:54: Genau, aber grundsätzlich zwar Kollektionen!

00:36:56: Und die T-Shirts machen wir eher unsaisonal, kollektionsunabhängig... Das ist der dritte große Part.

00:37:03: Wie wählt sie ja die Designs aus oder wie designst ihr?

00:37:06: Also cool,

00:37:07: T-shirts!

00:37:10: Spontan!

00:37:11: Wir haben ganz viel Betto hier auf so einem Ordner.

00:37:14: Mittlerweile belästig ist sie nicht mehr.

00:37:16: So ein Speicher, das in Ordnung ist ...

00:37:19: Ich hab sehr viel Material noch für die Zukunft.

00:37:24: Na eigentlich so?

00:37:26: Mir fällt was ein?

00:37:28: Das kommt ... Es kann man eh schlecht erzwingen, dass wir auch ... ich setze mitziehen und schau, dass ihr Idee habt, es ist echt mehr so spontan.

00:37:35: oder wenn man im Alltag Sachen aufgreift, wenn man die Leid zuhört.

00:37:39: Gibt's irgendwelche Vorurteile gegenüber Fair Fashion?

00:37:43: die ja immer wieder hört oder die einfach nicht stimmen, wo man ein falsches Bild hat.

00:37:50: Klappt das es viel besser?

00:37:52: Ja, ich muss kurz

00:37:53: sagen eigentlich mittlerweile gar nicht mehr so.

00:37:55: Es ist sehr wenig geworden dass man zum Beispiel auf den Märkte und auf den Messen hört wegen einem Preis z.B.

00:38:01: war.

00:38:01: Das ist jetzt da.

00:38:03: ja vor allem haben wir auf dem Messen eh diesen Marktpreis mit dreißig Euro sogar für T-Shirt Aber früher war das wirklich viel mehr, wo wir angefangen haben.

00:38:12: Wobei da war es auch viel wegen dem Vegan und so, dass die Leute einfach klopft haben und gesagt haben was ist da jetzt vegan?

00:38:19: Kann ich das essen

00:38:20: oder...?

00:38:21: Nabi muss sagen, dass es echt sehr gut geworden.

00:38:25: Also ganz certain, dass da irgendetwas kommt.

00:38:28: Und wenn dann das hauptsächlich der Preis ist... ...und dann muss man halt erklären warum und wieso.

00:38:33: Dass das schon Grund hat, warum das ein bisschen mehr kostet wie bei XY.

00:38:37: Warum und

00:38:37: Wieso?!

00:38:40: Ja, weil wir halt nicht diese Billigproduktion wollen, wo die Leid einfach ausgebeutet werden.

00:38:44: Sondern wirklich fair bezahlt werden und in der fairen Arbeitszeit haben keine Kinderarbeit.

00:38:49: Die Baumwolle biologisch angebaut wird was natürlich auch ein Kostenfaktor ist, kehrt davon alles dazu.

00:38:55: Also ich habe oft schon gehört dass es im Anführungsstrichen Gegenargument war das es im Trend folgt also dass die das faire Mode nicht modisch ist.

00:39:08: Ist das Zögerungsgrundbeviel?

00:39:11: Das haben wir

00:39:12: jetzt eigentlich noch nie gehört.

00:39:13: Also eher im positiven Sinne, dass es eher zeitlos ist... Ich habe das auch bei Kolektionen versucht, mich nach Trends zu richten aber das hat sich dann irgendwie nicht so positiv in den Verkaufszahlen gezeigt.

00:39:31: und dann habe ich mir nachher wieder mehr auf meinen Bauch gefühlt und bleibt so bei klassischen Farben, weil man das einfach super kombinieren kann.

00:39:38: Weil man hat die Stücke ja auch länger als Billigmode, die halt schneller kaputt geht, dass das eher positiv ist.

00:39:44: Hab ich das Gefühl vom Kunden das Feedback.

00:39:47: Glaubt ihr, dass Fairfeschen irgendwann der Standard sein wird?

00:39:51: Das war cool!

00:39:54: Es gibt dazu viel Riesenkonzerne irgendwie auf der Welt also...

00:39:59: Und die Macht ist immer an einem Menschen schon ein bisschen.

00:40:02: Also Gott….

00:40:03: Da wird immer ein gewisser Prozenter sein, der sich für ... Skirt

00:40:09: entscheidet.

00:40:11: Aber na es wird sicher viel mehr werden, da bin ich überzeugt, dass er jetzt sicher schon so war und das große unter Druck geraten und dann halt so Alibi-Häuber

00:40:21: Bio-Barmel

00:40:22: haben und ... Der ganze Rest.

00:40:25: ja fair ist es trotzdem nicht, aber immer im Bio kann man's sagen.

00:40:30: Ich glaub schon, dass der Druck größer wird.

00:40:33: oder Die Leitbewusstsein.

00:40:36: Wir sind positiv,

00:40:37: sagen wir

00:40:39: ja!

00:40:40: Wie erkennt man auf euren Stücken, dass es fair ist?

00:40:42: und bio?

00:40:46: Im Knacken haben wir so ein Label eingennäht wo das Fertschild-Logo drauf ist und bei dieser Pflegeanleitung, beim Pflegelabel das seitlich angenehntes ist das an und mal darauf verzeichnet das Material und auch das Ferdschildsiegel.

00:40:58: Wird das kontrolliert?

00:41:00: Also Fairtrade wird von einer unabhängigen Organisation kontrolliert.

00:41:04: Das ist die Flozherd und eben wir, ihr war sehr wenig.

00:41:08: aber wenn man Zeit haben, werden wir uns sich in den nächsten Jahren wieder mal Zeit nehmen um noch Indien zu reisen.

00:41:14: Tolles Land!

00:41:16: Ich finde es trotzdem ein schönes Land wo du siehst wie viel Ohrmutter wird trotzdem mit Light happy sein.

00:41:21: Die Platz

00:41:22: sind irgendwie glücklich.

00:41:24: Das ist dann, wenn du denkst bei uns wie gut es uns eigentlich geht und wie führe die Leute teilweise jammern.

00:41:30: Und was er nachfört und das und das.

00:41:34: Was nicht alles schlimm und negativ ist.

00:41:38: Eigentlich haben wir alles.

00:41:40: Und dort in dem Land gibt's ganz viel Armut und die Leiter nehmen trotzdem gut drauf zufrieden.

00:41:49: Ist das was muss man sich abschneiden können?

00:41:52: Absolut!

00:41:54: Definitiv, da finde ich wirklich... sich einfach auf die positiven Socken konzentrieren und was man hat.

00:42:00: Und er darf das, was man nicht hat.

00:42:02: Ja, weil das macht dann zufrieden und glücklich und das geht irgendwie für ihn.

00:42:07: Und ihr achtet es ja nicht nur auf faire Mode und alles sondern auch auf Nachhaltigkeit.

00:42:11: also ihre Verpackungen sind ja aus Karton mit Papierklebeband oder?

00:42:16: Genau genau!

00:42:17: Also ist uns persönlich einfach alles sehr wichtig und anliegen, dass man so wenig Plastik wie möglich verwenden.

00:42:25: Also eigentlich von uns aus überhaupt keine Plastika.

00:42:27: was wir heute dann zum Beispiel das ganze Füllmaterial von Lieferungen auch wiederverwerten.

00:42:33: wenn da jetzt einmal ein Luftpots der Fülle dabei ist wird die natürlich auch wieder verwertet.

00:42:37: Und seit Nossum haben wir Versandquers und da wird es erst auf dem Park auch noch bei den Retouren oder so, wo wir Gott sei Dank wenig haben.

00:42:47: dass man die dann eher weghaut.

00:42:49: Die nehmen wir so wiederverwendbar sind, aber wir können neunundneinzig Prozent wieder verwenden.

00:42:55: Es hat viel mehr Arbeiter wie du es voll gern.

00:42:57: Das ist alles Oberzupf und ...

00:43:01: Ich bin da immer ganz streng mit einer Verwertung gesehen.

00:43:04: Ich denke mal, bevor ich was weggeschmeiß, kann man wirklich fast alles nochmal verwenden.

00:43:09: das ist super.

00:43:11: Also das macht mir immer ganz zufrieden am Ende des Tages.

00:43:14: Und

00:43:14: jetzt sage ich, weil unsere Versenkwärs ist cool.

00:43:18: Die haben nämlich Spiele oben.

00:43:23: Zum Beispiel bei unserem größten Kammerstadtlandflussspiel.

00:43:27: Ja,

00:43:27: mega!

00:43:30: Bei der anderen?

00:43:31: Wir

00:43:31: haben zwei Sets sogar.

00:43:33: Man kann sie zweit spielen.

00:43:34: Drei gewinnt.

00:43:37: Ab da segen wir jetzt E zum Beispiel das Korty auf

00:43:42: Und mit dem Labyrinth drauf.

00:43:43: Da ist ein Labyrinthe?

00:43:44: Ja, voll cool!

00:43:45: Dann haben wir zu Stickers Graspapier, das Klebe dann rauf.

00:43:49: Dann war es mal, dass es wieder verwendet worden ist.

00:43:52: Würdest

00:43:54: du vielleicht noch einmal grundsätzlich sagen, was euer Sortiment alles abdeckt?

00:43:57: Also hauptsächlich ist jeder Fokus auf Kleidung eigentlich für Damen und Herren.

00:44:01: Dann haben man nur so einen kleinen und feinen Bereich für Bebes- und Kinder also auch Kleidungen... Dann haben wir nur den Bereich mit Pflege und Kosmetik, wo von Gesichtskörperpfleger aus möglicher dabei ist.

00:44:18: Und dem Bereich Beauty mit Make-up und so.

00:44:22: Produkten in die Richtung?

00:44:23: Decken bis zu Bettwäsche

00:44:26: von David Fussenecker.

00:44:28: Bis zur österreichischen Marke.

00:44:31: Zuhause.

00:44:32: Textilien, Kerzen ... Stimmt Trinkflaschen.

00:44:37: Eelstadtprodukte, Lunchboxen und Trinkflaschen.

00:44:41: Socken haben wir ganz viel.

00:44:45: Immer gut?

00:44:46: Einiges!

00:44:48: Und erst ist was

00:44:49: oder?

00:44:50: Genau.

00:44:52: Was begeistert euch am meisten an dem Beruf?

00:44:55: Das

00:44:55: Gesamte und wie das alles möglich ist.

00:44:58: Wir haben jeden Tag die Möglichkeit Irgendwann eine Idee nachzugehen oder was zu machen.

00:45:05: Die Freiheit

00:45:07: und auch das finde ich sehr schön, die Erfolge und das, was man leistet und was dann zurückkommt, man einfach voll und ganz für sich genießen kann.

00:45:16: Wir lieben was wir tun.

00:45:17: Jeder kann sie bei uns meinen wenn er Wünsche an Regeln beschweren hat.

00:45:23: Schön gesagt.

00:45:25: Unterstreich!

00:45:26: Hat gute Idee?

00:45:28: Ja.

00:45:29: Und wir freuen uns auf den nächsten.

00:45:32: Wie lange gibt es uns?

00:45:33: Treizehn Jahre.

00:45:34: Weiterhin mit so viel Energie und Leidenschaft.

00:45:38: Habt ihr Tipps für jemanden, der einen ähnlichen Weg gehen möchte wie ihr?

00:45:42: Also in einer faire Produktion an wen man sich da wenden könnte oder wie man startet?

00:45:48: Ja, für uns war das eigentlich super!

00:45:50: Der Start mit Pferd wird Österreich werden die einfach ganz viele Tipps und Infos haben und natürlich auch Kontakte zu Produzenten.

00:45:56: Das war mal der wichtigste Punkt eigentlich für uns und dann natürlich einfach mutig sein

00:46:03: Netz für links und rechts hören, weil im Grunde nach in einer Foskana gesagt ist super das ihr was macht.

00:46:11: Ist meistens so?

00:46:12: Ja da wird es wirklich nicht wahr sein.

00:46:16: Also glaub

00:46:17: an sich glauben und ja dann auch wirklich dahinter sein also nicht gleich aufgeben weil es ist am Anfang natürlich nicht alles leicht steckt ganz viel Arbeit dahinter.

00:46:29: aber wenn man das wirklich will Dann einfach sehr Energie investiert, dann wird das aber was werden.

00:46:37: Wenn man dran bleibt

00:46:39: und Spaß hat!

00:46:44: Zum Ende dieser Folge gibt's wieder unsere Alltagstipps.

00:46:48: Der erste Tipp ist fair gehandelte Produkte kaufen Und hier auf Labels wie Fairtrade, Gods, WFTO usw.

00:46:56: Achten.

00:46:57: Unser nächster Tipp ist Schau doch mal in Second Hand-Läden oder auf Second Hand Online Plattformen vorbei.

00:47:03: Es gibt auch immer wieder Flu-Märkte oder Kleidertauschbörsen.

00:47:08: Informiert euch einfach, was bei euch in der Nähe dieser Solos ist!

00:47:11: Denn um für euch neu zu sein muss ein Kleidungsstück ja nicht immer neu produziert sein.

00:47:17: Man kann echt coole Vintage Schätze finden auf solchen Kleidertauschbörschen und vielleicht findet man ja auch Stücke die man gerne umnehmen möchte oder abseicheln möchte – das wäre auch schon unser nächster Tipp.

00:47:31: werdet kreativ und zeichelt eure alten Sachen ab, vielleicht eine kaputte Jeans zu einer Tasche machen oder ähnliches.

00:47:38: Worauf ihr Lust habt?

00:47:40: Ein weiterer Tipp wäre sich ein Kleidungsstück zu kaufen das mega lange hält und zu allem dazu passt und vielleicht sogar noch fair und regional eingekauft wurde zum Beispiel in einem der Kärntner Weltläden.

00:47:55: Die sind in Klagenfurt, Villach, Spital an der Trau, Feldkirchen und St.

00:48:00: Fett am Glahn zu finden.

00:48:01: Schaut beim nächsten Einkauf nicht nur auf den Preis oder das Aussehen von einem Produkt sondern fragt euch auch woher kommt es?

00:48:09: Wer hat es hergestellt und unter welchem Bedingung wurde es produziert?

00:48:13: Viele Unternehmen geben auf ihren Websites Auskunft über ihre Lieferketten und ihre Standards.

00:48:18: Ein kurzer Check kann also schon viel bewirken.

00:48:22: Sprecht darüber und gebt euer Wissen weiter!

00:48:24: Erzählt Freunden, Familie oder euren Mitschülerinnen was ihr über faire Mode und fairen Handel gelernt habt.

00:48:30: Denn je mehr Menschen Bescheid wissen desto größer wird der Druck auf Unternehmen nachhaltiger und fairer zu handeln Und unterstützt unbedingt faire Unternehmen und faire Online Shops.

00:48:42: Mit eurem Einkauf könnt Ihr zeigen welche Art von Produkten Ihr unterstützen möchtet.

00:48:47: Es gibt mittlerweile viele faire Alternativen Von Kleidung über Accessoires bis hin zu Geschenken.

00:48:53: Eine umfangreiche Liste mit fairen Handelsunternehmen, von denen viele Produkte auch in Weltlehnen zu finden sind findet ihr in der Beschreibung dieser Folge.

00:49:02: Jede Kaufentscheidung ist eine Stimme dafür wie unsere Produkte hergestellt werden sollen!

00:49:14: Alle

00:49:25: Infos zu dieser Folge findet ihr in den Show Notes und auch auf unserer Website www.climatecast.at.

00:49:32: Habt ihr vielleicht Fragen oder Anregungen, dann schreibt uns doch gerne in die Kommentare!

00:49:37: Wir lesen alle durch und greifen spannende Fragen vielleicht schon in der nächsten Folge auf.

00:49:42: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal beim ClimateCast.

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