Stadt Raum Leben

Shownotes

Wie sieht eine Stadt aus, in der wir auch morgen noch gerne leben? Was brauchen Jugendliche, um sich wohl zu fühlen? Wo gibt es konsumfreie Räume, wo darf man laut sein und was macht die Sommerhitze mit uns?

Wir sprechen über Einsamkeit, Obdachlosigkeit, Zukunftsängste und die Frage, wie Städte mit Klimakrisen umgehen können. Und darüber, warum es manchmal weniger Autos und dafür mehr gute Ideen braucht.

Dazu haben wir Expert:innen aus den Bereichen Sozialarbeit, Jugendarbeit, Stadtplanung, Raum- und Stadtentwicklung sowie der Wissenschaft befragt. Aber nicht nur sie haben etwas zu sagen: Auch Volksschulkinder erzählen uns, was sie verändern würden, wenn sie Bürgermeisterin oder Bürgermeister wären.

Eine Folge über große Herausforderungen, überraschende Perspektiven und die Frage, wie wir unsere Städte so gestalten können, dass sie für möglichst viele Menschen lebenswert sind. Mit ernsten Themen, frischen Ideen und einem Blick auf das, was sich ändern lässt.

FÖRDERUNG:

https://www.ktn.gv.at/Verwaltung/Amt-der-Kaerntner-Landesregierung/Abteilung-8

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LINKS ZUR FOLGE:

Klimabündnis Kärnten:

https://kaernten.klimabuendnis.at/kaernten/unser-verein/ktn-team/

Klimabündnis Lehrgang "Klimaschutz und Klimawandelanpassung in Kärnten": 

https://www.klimabuendnis.at/angebote/klima-lehrgang/

Volksschule Bodensdorf

https://www.vs-bodensdorf.at/

Lebensraum Villach: 

https://villach.at/lebensraum

Momo Austria:

http://momo-austria.jimdosite.com/

Wohin:

https://wohin.or.at/

Jugendzentrum Ferlach

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UNIVERSITÄT KLAGENFURT

Univ.-Prof. Dr. Martina Blank, M.A.:

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Univ.-Prof. Dr. Alexandra Schwell:

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City Science Lab

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Büro für resiliente Raum- und Stadtentwicklung | Ernst Rainer

https://ernst-rainer.at/

Stadtplanung Villach | Guido Mosser

https://villach.at/stadt-service/abteilungen-und-kontaktpersonen/magistrat/magistratsdirektion/geschaeftsgruppe-2-bau/stadt-und-verkehrsplanung

Transkript anzeigen

00:00:03:

00:00:22: Herzlich willkommen zum Climatecast, dem Klimabündnis-Podcast.

00:00:28: Diese Folge wird gefördert vom Amt der Kenntner Landesregierung für Klima und Nachhaltigkeit – genauer gesagt von der Abteilung Acht für Umwelt-, Naturschutz- und Klimaschutzkoordination.

00:00:40: Vielen Dank!

00:00:42: Für die wertvolle Unterstützung Und die Möglichkeit, Stimmen der Jugend hörbar und ihre klimarelevanten Themen in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

00:00:58: Hi!

00:00:58: Schön dass ihr dabei seid.

00:01:00: Heute geht es im Climate-Cast um resiliente und integrative Stadtplanung.

00:01:05: Was heißt das?

00:01:07: Es geht um die Frage wie kann man unsere Städte widerstandsfähiger und zukunftsfähigermachen?

00:01:13: Also Wie kann man Städten in Zukunft so umplanen oder neu planen dass den Herausforderungen des Klimawandels wie Hitze, Starkregen, Sturm und so weiter standhalten.

00:01:23: Und dabei gleichzeitig lebenswert bleiben und die Bedürfnisse aller Menschen, die in der Stadt leben berücksichtigen unabhängig von ihrem Einkommen im Alter ihrer Gesundheit oder ihrer Mobilität.

00:01:36: Dabei muss an sehr viele Dinge gedacht werden und um herauszufinden an welche Dinge haben wir mit verschiedenen Expertinnen aus verschiedensten Bereichen gesprochen aus den Bereichen Sozial- und Jugendarbeit, Stadtplanung, Raum- und Stadtentwicklung, Klimawandel, Humangiografie und empirische Kulturwissenschaft.

00:01:56: Aber auch vor allem mit Kindern der vierten Volksschulklasse Bodensdorf.

00:02:01: Die haben wir gefragt – wenn ihr Bürgermeister oder Bürgemeisterin wert von eurer Stadt oder von eurem Ort?

00:02:08: Was würdet ihr verändern?

00:02:11: Die ersten Ideen der Kinder hört ihr jetzt!

00:02:13: Und

00:02:14: später noch Im weiteren Verlauf der Folge.

00:02:43: Manche Menschen haben kein Zuhause mehr, was könnte man denn da machen?

00:02:47: Ein Haus schenken.

00:02:50: Und den

00:02:51: Auto.

00:02:51: Ja, und der Haus

00:02:53: bauen.

00:02:57: Das Klimabündnis Kärnten veranstaltet heuer den Lehrgang Klimaschutz- und Klimawandelanpassung in Kärntin.

00:03:04: Dieser Lehrgang ist in mehrere Module aufgeteilt und läuft noch bis Ende Oktober.

00:03:10: Das Modul zwei mit dem Titel Hitze Gesundheit Stadtplanung und Klima hat schon im Juni im Lebensraum in Villach stattgefunden Und dort haben die TeilnehmerInnen versucht, sich in die Lage junger Menschen hineinzuversetzen und haben Fragen für die anwesenden Expertinnen formuliert.

00:03:29: Wie vorhin am Anfang schon erwähnt kamen die Expertinnen aus ganz unterschiedlichen Bereichen – aus der Sozial- und Jugendarbeit, der Raum- und Stadtentwicklung und auch von der Uni Klagenfurt.

00:03:40: Wer sie sind und womit Sie sich jeweils beschäftigen erzählen sie euch gleich selbst.

00:03:48: Ich bin Neithat Angelika, ich bin Sozialarbeiterin vom Stamperufer Kindergarten und Hortpädagogin.

00:03:54: Ich bin jetzt schon seit Bolzino am Sozialbereich tätig, mache derzeit mein Master auf der Fachhochschule in Wien im Bereich Sozialraumorientierung was mir sehr spannende neue Möglichkeiten eröffnet hat.

00:04:06: Bin eben beruflich Lehrende an der FH im Verkehr im Wahlpflichtfach Kindheit & Jugend mit Herrn Hubert Heulmüller.

00:04:13: Und

00:04:13: was mir am allerwichtigsten ist und wo auch meine meiste Zeit hineingeht, ist der Verein Momo Austria.

00:04:19: Da bin ich Mitgründerin und Ehrenamtliches Mitglied.

00:04:23: Wo kann ich hin als Jugendlicher

00:04:26: wenn ich Stress mit meinen Eltern

00:04:27: habe dem ihr aus sich schmeißen und die dann Kartoffel über den Kopf hab?

00:04:31: Es gibt zwar Angebote in Kärnten es gibt die Jugendnottschlafstelle in Klagenfurt Und man könnte sich eben auch an dem Verein Momo Austria wenden oder an wohin, wo man weiter vermittelt wird.

00:04:45: Es gibt jetzt ein ganz neues Angebot im Verkehr.

00:04:48: Das ist ein neuer Verein, Family Only der hilft wirklich wieder Kontakt mit der Familie herzustellen und Lösungen einzufinden.

00:04:57: Jedes Jugendamt also in jeder Gemeinde gibt es einen Jugendamt und da kann man sich natürlich immer hinwenden muss man halt aufpassen die Öffnungszeiten Was wäre ein Wunsch, was müsste passieren um die Stadt für alle Menschen lebenswerter

00:05:10: zu

00:05:10: machen?

00:05:12: Mein großer Wunsch wäre dass wir uns in Richtung einer batizipativen Demokratie hin entwickeln.

00:05:19: Dass wirklich junge Menschen alte Menschen, obdachlose Menschen, alle Menschen das bei uns gibt es auch Vertreter wirklich auch in der Politik sitzen und mitbestimmen dürfen.

00:05:31: Was sind die schönsten Momente oder was tagt ihr am meisten an deinem Beruf?

00:05:35: Ich glaube, am meisten gefällt mir das wenn man den jungen Menschen ein bisschen Vertrauen schenkt dass sich das einfach immer auszuholt.

00:05:45: Es kommt mehrfach und in tausendwacher Weise zurück Und es ist so schön, wenn man sie in einer Verantwortung übergibt und Vertrauen übergift.

00:05:54: Das ist einfach das Schöne an der Arbeit mit jungen dann plötzlich diese ganzen Potenziale, die im Sinne stecken und wenn die dann ans Licht kommen.

00:06:02: Das ist einfach wunderschön, wenn man gemeinsam miteinander wächst und voneinander lernt.

00:06:11: Gibt es bei euch in der Stadt irgendwo ein Ort wo ganz viele verschiedene Menschen zusammenkommen können?

00:06:18: Also egal woher sie kommen oder wie alt sie sind?

00:06:22: Kirche

00:06:24: Ein Park.

00:06:28: Ich bin Martina Blank, ich bin Professorin für Humangeographie an der Uni Klagenfurt.

00:06:34: Und ich fange unter anderem zu Klimawandel und dem wie Menschen Klimawandeln wahrnehmen erleben und welche Praktiken sie entwickeln

00:06:44: im Umgang damit.

00:06:46: Wo kann ich mit meinen Freunden und Freundinnen in der Stadt chillen ohne dass mir Kosten dabei anfallen?

00:06:52: Wo wir auch laut sein können und wo wir auch sicher sind

00:06:56: Genau diese öffentlichen Räume fehlen.

00:06:58: Es ging ja ganz viel darum, dass öffentliche Räuma umgebaut werden, kontrolliert werden und eigentlich bin ich da selbst grad ein bisschen ratlos.

00:07:07: Und ich glaub', dass die Jugendlichen sich diese Räumer eben wieder zurückerobern müssen.

00:07:12: Und letztlich, ja ...

00:07:13: Die

00:07:14: Parks wieder einnehmen müssen, die Einrichtungen sich selbst Nischen schaffen müssen.

00:07:21: Ja, ich bin

00:07:22: insaktweit

00:07:23: auch beim Klimarat.

00:07:24: Und da war eins unserer Themen wie kann man die Stadt lebbar von der Lebensqualität her machen für alle Generationen nebeneinander im besten Fall?

00:07:34: Dass wir dafür erst mal rausfinden müssen was überhaupt alle Generation wollen und brauchen dass das viel damit zu tun hat zu befragen zu hören und generell

00:07:46: glaube

00:07:47: dass wir das ernst nehmen müssen, dass Menschen unterschiedliche Bedürfnisse

00:07:50: haben.

00:07:51: Und ich glaube es ist gar nicht so schwer diese Bedürflisse alle miteinander zu versöhnen.

00:07:56: und ein wichtiger Punkt ist, Stadtplanung und Stadt mehr demokratisieren müssen.

00:08:02: Also, dass diejenigen, denen Herr Stadth wohnen auch darüber entscheiden wie Stadt ist.

00:08:07: Und das ist ja im Moment nur begrenzt der Fall.

00:08:10: also es ist sehr vermittelt.

00:08:11: wir haben eine sehr vermittelte Form der Demokratie und auch der politischen Repräsentation und Stadt ist jetzt seit zwanzig Jahren oder eigentlich seit vierzig Jahren diesen Sparzwängen unterlegen und deswegen zunehmend hat sich zu dem verändert so einer unternehmerischen Stadt mehr darüber nachdenkt, wie sie Einnahmen generieren kann als um damit kleine Freiräume dann vielleicht zu schaffen.

00:08:36: Statt eben doch verstärkt darüber nachzudenken, wie man alltäglich für Menschen Freirräume schaffen kann und zwar für alle.

00:08:44: Und wie man auch die überhaupt miteinander ins Gespräch bringen kann.

00:08:47: Ich denke das ist ein Problem.

00:08:49: Vielleicht daran liegt, dass viele Städte anstatt die Räume öffentlich zu machen für alle Bürgerinnen oder Generationen jetzt auch.

00:08:58: Dass sie trotzdem die Lehrstände leer stehen lassen.

00:09:03: Weil es da einfach keine Kommunikation gibt zwischen den Hausbesitzern oder eben den Besitzern der Lokalitäten und der Stadt Die Stadt aber über keine eigenen Räumlichkeiten verfügt Und somit kennt man sich ganz begeistert von diesem Lebensraum, das ist wirklich dool der Raum, in dem wir uns da jetzt befinden.

00:09:19: Und sie denkt so, es gehört absolut in jeder Gemeinde oder jeden Ort und jede Stadt

00:09:23: einfach um den Unterschwellig

00:09:25: begehbar zu machen, nutzbar zumachen für Vorträge, für Unterhaltungen, für Kommunikation sehr, sehr zugend also wirklich auf niederschwelligen Niveau und dass jeder willkommen ist.

00:09:37: Also abhängig von Kultur, Religion, was sich vielleicht damaliger Verein einfindet.

00:09:42: Also ich denke so ist ganz wichtig für die soziale Komponente auch.

00:09:46: Und genau diese Leerstände gibt es ja im Moment ganz viel.

00:09:49: Die gibt's in Klagenfurt, in der Altstadt en masse.

00:09:52: Aber dann wird sich eben auf einer sehr abstrakten Ebene darüber Gedanken gemacht wie man die Altstadt aufwerten kann?

00:09:58: Wie man zum Beispiel dann wieder Immobilien so verändern kann dass die Studierenden z.B.

00:10:03: in die Altstatt ziehen und letztlich genau das diese konkrete Nutzung hat.

00:10:08: aber was mit Eigentumsverhältnissen zu tun?

00:10:10: also immer genau da beide was wir eben gehört hatten aber klar dahinter sind Immobilie Besitzerinnen wie das gar nicht wollen, weil ihre Immobilien dadurch unter Umständen entwertet werden könnten.

00:10:21: Jetzt könnte man wieder argumentieren ... Vielleicht ist es noch nicht mal so?

00:10:25: Es kann sogar eine Aufwertung bringen, aber wollen wir das?

00:10:29: Wollen wir, dass diese Freiräume genutzt werden, um Immobilie aufzuwerten, damit sie danach teurer vermietet werden können?

00:10:38: Auch da sind wir letztlich immer wieder an das Thema von Eigentumsverhältnissen.

00:10:44: die auch in Fragen gestellt werden

00:10:46: können

00:10:46: und müssen vielleicht.

00:10:53: Gibt es in eurer Stadt, in eurem Ort so kühle Plätze wo man hingehen kann wenn's draußen ganz heiß ist?

00:11:00: Meine Empfehlungen sind

00:11:02: zum Beispiel wenn wir

00:11:04: ein Klima

00:11:05: da haben dann bleibt

00:11:07: Billier aber

00:11:08: immer daheim.

00:11:13: Mein Name ist Alexandra Schwell ich bin Professorin für empirische Kulturwissenschaft an der Uni Klagenfurt Und wir beschäftigen uns dort in mehreren Projekten mit dem Thema Klimagerechtigkeit und Klimaneutralität.

00:11:25: Ein großes Thema ist die Hitze, vor allem die gesellschaftlichen sozialen und kulturellen Auswirkungen der Hitze.

00:11:35: Wo kann ich im öffentlichen Raum chillen?

00:11:38: Unsere Forschung findet v.a.

00:11:40: momentan in Klagenfurtstadt und was wir sehen... ist, dass es genau diese Räume für Jugendliche und Kinder eigentlich nicht wirklich gibt.

00:11:48: Die werden nicht mitgedacht.

00:11:51: Natürlich gibt's eine Menge Gründe dafür – das Budget der Stadt Klagen fuhrte sich ja auch mit ein Grund, warum jetzt nicht alles so schön ausgebaut ist wie man sich das wünschen würde.

00:12:00: aber wir sehen tatsächlich, dass gerade im Bereich Kinder- und Jugendliche noch ein großes Defizit ist und wir haben auch festgestellt, dass grade wenn sie zum Thema Hitze geht Und um die Frage danach, wo können Jugendlichen zum Beispiel bei großer Hitze sich aufhalten?

00:12:18: Natürlich klar.

00:12:18: Als erstes haben wir die Seen und die Bäder aber da will vielleicht nicht jeder hin oder jede aus verschiedenen Gründen sei es finanziell oder weil man vielleicht einfach seine Zeit woanders verbringen möchte.

00:12:33: Und dann haben wir einfach das Problem, dass Jugendliche uns ganz oft sagen, dass es konsumfreie Räume in die man sich zurückziehen kann wo man unter sich sein kann.

00:12:44: dass es die einfach so gut wie nicht gibt.

00:12:46: Also viele Jugendliche, mit denen wir gesprochen haben, treffen sich vielleicht in Parks ... Einer hat uns von einer Baustelle erzählt, wo sie sich immer treffen, wo's dann aber auch viel zu heiß wird im Sommer.

00:12:58: und die meisten anderen sagen, Sie treffen sich halt in den City-Arkaden in Klagenfurt und hängen da ab oder gehen ins Kino kostet auch wieder Geld.

00:13:06: Aber das sind natürlich alles keine Räume, wo Sie selbst bestimmt was machen können.

00:13:11: Und das finden wir ein riesengroßes Problem.

00:13:14: Und wir haben auch das Gefühl, dass die Stimme der Jugendlichen in der Stadt oder generell in der Gesellschaft viel zu wenig Gehör findet.

00:13:21: Ich glaube es wäre sehr wichtig, dass es sowas wie Jugendräte oder auch generell Zusammenschlüsse für den Jugendlichen, die ihre Stimme laut werden lassen und auch für ihre Forderungen eintreten, dass Es das mehr gibt um diesem Problem Einheit zu gebieten und auch im... ich meine Jugendliche sind diejenigen die von der Klimakrise in Zukunft weit mehr betroffen sein werden als das jetzt für meine Generation oder noch die älteren Generation der Fall ist.

00:13:52: Und es ist super, wenn für ältere Menschen viel getan wird.

00:13:55: Super!

00:13:56: Wenn für Familien mit Kindern viel getan würde – das ist ganz toll.

00:14:00: aber das ist ja kein Spiel wo gegeneinander abgewägt werden sollte, wo die einen gewinnen und die anderen verlieren.

00:14:06: im idealen Welt, in einer gerechten Gesellschaft gewinnen wir alle.

00:14:11: Das sollten wir bedenken.

00:14:17: Mir ist seit Corona irgendwie aufgefallen, dass immer mehr Jugendliche für sich alleine sind.

00:14:24: Und was mir noch aufgefallen ist, ist das immer mehr junge Leute vor allem sich dagegen entscheiden später mal eine Familie zu gründen.

00:14:36: Warum ist es so?

00:14:38: Das sind die ganz großen Fragen!

00:14:40: Diese Diagnose... Gerade Corona war ein riesengroßer Einschnitt für ganze Gesellschaften.

00:14:49: Das sehen wir altersübergreifend, aber wir sehen natürlich auch dass Menschen ganz unterschiedliche Möglichkeiten haben damit umzugehen.

00:14:57: bei Erwachsenen gerade vielleicht auch älteren Da können die Menschen natürlich viel eher noch auf Netzwerke zurückgreifen.

00:15:06: Da haben sie schon über Beruf, über Familie und so weiter gibt es schon Netzwerken, Während der Pandemie bestärken konnte oder hinterher wieder aktivieren, bei Jugendlichen und Kindern natürlich gerade während der Pandemie.

00:15:22: Gerade diejenigen, die gerade in der Schule waren ist es sowieso eine extrem vulnerable Phase also wo man eh schon irgendwie mit sich selber um sich herum da brauche ich gar keine Pandemie dafür um für unsicher zu sein Und gerade in so einer Phase, wo man sich selber auch ausprobieren sollte.

00:15:42: Wo man einfach mal schaut wer bin ich eigentlich?

00:15:44: und da brauche ich ja diesen Erfahrungsraum und dieses Ausprobieren und das hat natürlich gefehlt.

00:15:50: Das sehen wir ganz klar dass die psychischen Probleme von Jugendlichen nicht nur von Jugendlichen aber gerade von Jugendliche sehr stark zugenommen haben durch oder mit der Pandemie Und dass die Gesellschaft, aber die gesellschaftlichen Institutionen Schule und so weiter Politik im Endeffekt sehr schnell zur Normalität zurückgekehrt sind.

00:16:15: Und dabei ziemlich darauf vergessen haben weite Teile der Gesellschaft mitzunehmen.

00:16:19: und einfach so ja jetzt ist vorbei Jetzt machen wir weiter und jetzt wieder Business as usual und man aber merkt das viele soziale Fähigkeiten eigentlich, die man gerade in so einer Jugendphase erst mal ausbilden muss.

00:16:35: Dass sie als selbstverständlich vorausgesetzt wurden und die Jugendlichen da ganz stark allein gelassen worden damit.

00:16:43: Und das sehen wir eben sehr stark.

00:16:45: Dazu kommt noch, dass wir generell gesellschaftliche und starken Trend zur Vereinsamung haben.

00:16:51: Das sind ja nicht nur die Jugendliche, sondern generell sehen wir, viel mehr allein sind.

00:16:59: Die Zahl der Menschen, die in Vereinen aktiv sind und sich gesellschaftlich engagieren wird in einer Gesellschaft, wo immer mehr darauf geschaut hat, dass jeder Einzelne was leisten soll.

00:17:13: Jeder muss etwas leisten, individualisiert.

00:17:15: Da wird wenig dafür gesorgt.

00:17:18: Das Gemeinschaftliche wird auch das Solidarische gestärkt werden.

00:17:21: Dieser Zerwert verliert ziemlich ... An Wert wird auch finanziell immer weniger gefördert.

00:17:32: Ich bin jemand, der schon sehr stark dafür plädieren würde in Richtung der Politik und des Staates hier tatsächlich.

00:17:41: Geld in die Hand genommen werden muss und zwar auf ganz vielen gesellschaftlichen Ebenen angefangen von Kindergarten und Schule, aber eben auch in eine gesellschaftliche Breitenwirkung.

00:17:50: Dass man Menschen nicht dazu zwingt was zu machen, dass man sie einfach ermöglicht diese gesellschaftlich Fähigkeiten, die notwendig sind um wirklich ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft mit Teilhabe und einer Stimme zu sein.

00:18:08: ermöglicht wird und nicht nur denjenigen, die von vornherein von zu Hause zum Beispiel und vom Geldbeutel der Eltern die Möglichkeit mitgegeben bekommen.

00:18:20: Das Thema Hitze hatten wir zum Beispiel am Anfang unserer Forschung vor ein paar Jahren gar nicht so sehr auf dem Schirm.

00:18:28: das war eines der Themen was natürlich klar.

00:18:31: wenn ich mich mit Klimagerechtigkeit beschäftige geht es auch irgendwo um steigende Temperaturen.

00:18:36: aber wir haben in der Forschung gemerkt Das ist unglaublich wichtig und ganz viele Menschen, egal welche Altersgruppen erzählen uns davon.

00:18:44: Dass das Thema Hitze sie unglaublich beschäftigt nicht nur gesundheitlich sondern eben auch in Bezug auf Einsamkeit im Bezug Auf Ganz viele Dinge Und wo wir einfach merken da sind wir was auf der Spur.

00:18:57: also das hat so ein bisschen was Detektivisches auch und es macht unglaublichen Spaß selbst wenn's Themen sind wie eben urbane Hitze und die Herausforderung, die an sich jetzt nicht Spaß machen in dem Sinn.

00:19:09: Aber man hat auch wirklich das Gefühl, man kann mit dieser Forschung tatsächlich einen Unterschied machen wenn alles gut läuft.

00:19:25: Ja hallo

00:19:25: ich bin der Guido

00:19:26: Mosa aus Villach.

00:19:28: Ich bin hier der Leiter der Stadt Planung.

00:19:31: Warum soll ich aufs Auto verzichten?

00:19:34: Autoverzichten

00:19:35: heißt weniger Stress zu haben.

00:19:37: Und ihr habt eh schon so viel stresse Jugendlichen mit eurer Zukunft.

00:19:42: Ja, das stimmt allerdings!

00:19:47: Was wären die Vorteile vom öffentlichen Verkehr?

00:19:51: Ja wie gesagt schon weniger Stress, weniger

00:19:53: CO².

00:19:55: Man kann im Bus oder im Zug ganz was anderes machen man muss sich nicht auf den Verkehr

00:20:00: konzentrieren und man ärgert

00:20:01: sich nicht

00:20:02: über die anderen Verkehrsteilnehmer.

00:20:04: Wie ist denn das Netz ausgebaut?

00:20:06: Das Netz war vor wenigen Jahren wirklich noch sehr

00:20:09: in den Kinderschulen

00:20:11: und wurde vor einigen Jahren komplett ausgebaut.

00:20:15: Es ist eine

00:20:16: sehr hohe finanzielle Belastung für die Stadt Villach,

00:20:19: aber eine, die sich wirklich auszahlt

00:20:21: – die Verkehrszahlen oder die Besucherzahlen, die Fahrgasszahlen werden

00:20:26: immer höher

00:20:27: und die Leute nehmen den öffentlichen Verkehr immer besser an.

00:20:36: Was würdest du machen, wenn du Bürgermeister wärst von deinem Ort?

00:20:46: Die Menschen z.B.

00:21:05: Geld

00:21:05: geben,

00:21:06: Essen ausgeben, Beile geben

00:21:10: und Fussball schon

00:21:11: unten Stadion bauen.

00:21:13: Und die werden

00:21:16: noch

00:21:16: Stroßen bauen in

00:21:18: Österreich

00:21:18: oder

00:21:18: so.".

00:21:19: Was würdest du als Bürgermeisterin verändern?

00:21:22: Was würdest du dir

00:21:22: wünschen?".

00:21:31: Holz abpacken, für die ganzen Häuser.

00:21:34: Aber auch

00:21:36: sagen

00:21:36: müssen, brauchen wir schon für Tische und so.

00:21:39: Das ist schon ein Türach.

00:21:40: Aber wenn man das ganze Haus nur aus Holz, sonst nichts anders, dann würde ich schon weniger Holz abhacken und verhindern.

00:21:50: Unser System vorgesagt hat weniger um

00:21:52: den Müll

00:21:53: und dass die Abgase weniger werden.

00:21:59: Mein Name ist Ernst Reiner.

00:22:00: Ich habe heute durchstudiert Ich habe mir aber dann spezialisiert, die war in Tschechien auf der Uni und verdiefernd Städtebau hinter mir ausbildet.

00:22:11: Und jetzt bin ich für das Büro für residente Raum- und Stadtentwicklung.

00:22:20: Das heißt, ich berate und begleite auch Gemeinden.

00:22:24: Also wenn ein Dorfentwicklung da ist, wenn es um Innenentwicklungen geht.

00:22:27: Wenn man wirklich sagt wir wollen Ortskern stärken dann wendet man sich an uns und ich bin auch Auditor für klimaktive Quartiersentwicklinge.

00:22:38: Hallo Ernst!

00:22:39: Was ich von Jürgen wissen möchte ist

00:22:41: was kann man

00:22:42: machen?

00:22:42: diese Städte die überhitzen immer so im Sommer?

00:22:45: und dann gibt es wieder einen Starkregen, was kann man da in der Stadtplanung tun?

00:22:51: Ja das ist die essentielle Frage.

00:22:52: Und das geht nach der Kern.

00:22:54: Der Kern ist dass wir beim Klimawandel einerseits im Winter lange vielleicht den Niederschlag bekommen, dass wir im Sommer diese Extreme nehmen zu.

00:23:04: Warum ist das so?

00:23:06: Der Grund ist das, dass wie in der Atmosphäre ganz einfach für sich Wenn man unsere Klimaforschung anschaut, wenn man das ernst nimmt und genau anschaut was die uns berichten dann geht es darum dass wir mehr Wasserdampf in der Atmosphäre haben.

00:23:17: Das ist genau der Effekt was du genannt hast.

00:23:19: Wir haben natürlich auch mehr Energie in der atmosphere Und jetzt kommt's!

00:23:24: Wir haben soviel Wasserdampf in der atmosphäre wie Menschen überhaupt auf der Erde sind.

00:23:29: Das heißt wir kommen schon langsam in eine Situation, wo wir uns selber überlegen müssen schaffen wir noch Umwelt?

00:23:35: Also Lebensumwelt in den Städten so wie du sagst.

00:23:38: Wie schaffen wir das?

00:23:39: Wir können wieder es regeln und jetzt reagiert man.

00:23:41: seit circa zehn, zwanzig Jahren wird dieses Thema immer eminenter.

00:23:45: warum?

00:23:46: weil wir leider am Klimawandel so unterwegs sind.

00:23:49: Wir sind nicht auf diese eins fünf Grad unterwegs Leider!

00:23:52: Wir sind zurzeit wenn der Fahrt so weiter geht auf drei vier grad unterwegs.

00:23:56: im Schnitt In Europa heißt es mindestens das Doppelte und in den Städten ist es so, dass wir die alten Stadtstrukturen,

00:24:05: d.h.,

00:24:05: wie man die Häuser neben einem Haus gebaut hat, da so nicht mehr Struktur am öffentlichen Raum und auch die Parkhand lang eigentlich auf ganz anderes Klima ausgelegt haben.

00:24:13: Mittlerupper war eigentlich ein ganz angenehmes Klima.

00:24:15: Das wird sich jetzt rasant ändern und treuen die Richtung geht man so vor, dass man einerseits einmal probiert, diesen Kühleffekt wieder versucht zu stärken.

00:24:26: Das heißt wir müssen diese Baustruktur und vor allem auch die Beplantung, das heisst ein Baum.

00:24:32: Ein großer Baum eine die alte Dorflinde, die in der Stadt einen Barkanlage wird.

00:24:36: Man merkt es ja wenn man zum Beispiel unterwegs ist auf Urlaub oder wenn man einmal heiß ist dann geht man an den Barkanlagen da kann man wieder raus und dann ist die Temperatur bis acht Grad sogar, sieht man das?

00:24:48: Oder noch mehr, es hängt davon ab, kann das dann runterkühlen?

00:24:51: also sagen wir das eine.

00:24:52: Und das ist natürlich jetzt die große Herausforderung Diese gewachsene, wie sich die Stadt entwickelt hat.

00:24:59: Früher war das Gang und Gebe, dass man große Erlehen gehabt hätte.

00:25:02: Es war aber das Auto dazwischen in unserer Entwicklungsgesicht.

00:25:06: Das war eigentlich sehr erfolgreich wirtschaftlich.

00:25:08: Kein Thema!

00:25:09: Aber diese Autostrukturen, diese Fahrbereiche brauchen sehr viel Platz.

00:25:13: Und jetzt macht man eine neue Fähreaufteilung des öffentlichen Raumes.

00:25:19: Da spielen die Plätze, da spielen die Straßenräume eine große Rolle.

00:25:22: Da versucht man dann statt... An Parkplatz zu rein.

00:25:27: versucht man dann Bäume, grüne Infrastruktur spricht man dann blau-grüne Infrastur deswegen reinzubringen weil das kühlt.

00:25:34: Das hat ein Kühleffekt.

00:25:35: Das heißt Wasser und Bäume reinzubbringen um die Grünraume mit Prinzip reinzubekommen.

00:25:40: Wie kann man denn als Jugendlicher partizipieren teilnehmen was kann man den machen auch in Bezug auf grüne Stadtplanung?

00:25:47: also wo kann man sich melden oder wo kann mal mitmachen?

00:25:50: Ja ich glaube ihr könnt sehr viel machen Und das ist eigentlich ganz, ganz wichtig dass die Jugendlichen jetzt beginnen einerseits um sich zu bilden und auch zu schauen woher sie die Arbeitsstätten der Zukunft sind.

00:26:01: Was sind die Themen die ihr in Zukunft machen wollt?

00:26:04: Wo könntest du die Gesellschaft positiv beeinflussen?

00:26:07: Das ist das wunderschönste eigentlich in dem Bereich was wir jetzt gerade sprechen Die nachhaltige Raumentwicklung.

00:26:13: Wir brauchen da Expertinnen und Experten und wir brauchen sehr viele Expertinnen.

00:26:18: Das ist eigentlich aufgelegt.

00:26:20: Ihr könnt eure Umwelt gestalten.

00:26:21: Und die Umwelt eigentlich unserer Enkelkäter, wenn wir ehrlich sind oder?

00:26:25: Da müsst ihr erstens einmal nur ein Brandrede dafür schauen, dass ihr das studieren geht.

00:26:31: Dass ihr das anschaut.

00:26:32: Schaut euch die Städte an in Europa.

00:26:34: Fahrt es nach Skandinavien.

00:26:36: Schaht euch an was Kopenhagen geschafft hat.

00:26:38: Was Stockholm geschafft hat und was Malmö geschafft hat.

00:26:41: Es gibt Freiburg in Rieselfelde.

00:26:43: Das kennst du im Preisgauer.

00:26:46: Da muss man einfach mal hingen.

00:26:47: Also das ist das erste, man muss sich selber einmal ein Bild machen und man soll sich das anschauen.

00:26:53: Dann kann man natürlich – es ist keine echte Aufgabe – man muss da langfristig denken.

00:26:57: Man sollte meiner Meinung nach dann nochmal beginnen... Ich empfehle immer einen Architekturstudium deswegen weil zum Schluss geht's um Häuser.

00:27:04: Es gibt auch Freiräume und man kann auch Landschaftsarchitekturen machen und dann spezialisiert man sich in Richtung Urbanität.

00:27:10: also Stadtplanung heißt nicht dass mein Dorf nicht helfen mithelfen können in eine kleine Region was wir sehr eigentlich massiv brauchen wir in Zukunft, sondern im Gegenteil es geht um Urbanismus.

00:27:20: Urbanität heißt wie wir gemeinschaftlich wohnen und leben wollen die Räume gestarken.

00:27:25: Das muss man wissen und da muss man sich die Prozesse aneignen.

00:27:27: Man sollte dann auch Allianzen schmieden.

00:27:29: das heißt dass man nicht alleine den Weg geht sondern sich in gleichinteressierte findet.

00:27:34: und jetzt über Internet, über die Informations-Technologien kann man sich super vernetzt und man kann beginnen mit dem Kleinen.

00:27:40: also es gibt ein gutes Beispiel.

00:27:42: zum Beispiel In Amerika gab's so das Guerrilla Gardening.

00:27:46: Das hat man eingeführt in stark versiegelten Flächen, zum Beispiel war das Indeed Shroud wo man wirklich diese Urban Gardening-Initiative damit gestartet hat und wo man Braachflächen einfach benutzt hat.

00:27:58: Anfangs hat es zu kultivieren.

00:28:01: Das waren nachweislich natürlich Leute die zu Hause kein Garten mehr gehabt haben, die nicht einfach angewiesen waren, sondern viele Jugendliche eigentlich.

00:28:09: Und dieses Guerrilla Gardening ist natürlich etwas was natürlich Ich würde da jetzt keinen Aufruf machen, aber es ist einfach von der Geschichte interessant.

00:28:17: Und geht's raus und lernt von der Natur her.

00:28:20: Es ist wunderschön was wir von der natur eigentlich Menschen lernen werden müssen.

00:28:24: Das ist etwas was man langfristig weiter verfolgen kann.

00:28:28: Egal ob man in die Raumplanen geht das ist eigentlich wo sich die Gesellschaft massiv verändert wird weil jetzt ist die Zeit der Gestaltung da.

00:28:35: Ihr müsst wissen es gibt Länder und Städte in Europa wo die Jugendlichen bei einer Abstimmung zwei Stimmen oder drei Stimmen haben.

00:28:43: Warum?

00:28:43: Weil ihr über eure Zukunft abstimmt, nicht wir.

00:28:46: Das heißt eurer Stimme muss mehr zählen und das müsst ihr fordern!

00:28:50: Ihr müsst auch reingen und Machtallianzen.

00:28:53: Und vor allem ist es meiner Meinung nach sehr wichtig dass es vor allem auch Frauen machen weil ich hab's das gespürt ihr wisst wo die Gesellschaft hin muss.

00:29:01: ihr setzt für kritische, ihr könnts gut kommunizieren und die Jungs und ihr müsst euch einfach da alle ansehen bilden also und sehe große, große Möglichkeiten.

00:29:10: Und geht auf so Ämter zu.

00:29:12: Also wenn ihr sagt, okay, ihr wollt da was verändern in der Stadt?

00:29:15: Geht mal rein!

00:29:16: Geht zu einem Bürgermeister-Sprechtag die Bürgmeisterinnen, die haben eine Freude, wenn sie wirklich eine Gruppe haben, die etwas verändern wollen positiv.

00:29:25: Wenn man einen Raum bekommt.

00:29:26: es gibt auch Gemeinden, die geben wirklich ein bisschen schäden jungen Organisationen wo man wirklich sagt ok macht das aber ist jetzt auch verantwortlich Nehmt Verantwortung in die Hand und fangt bitte auch bei euch selbst an.

00:29:40: Und zwar

00:29:41: Konsum,

00:29:42: Reisen, Essen – da sind wir alle gefordert!

00:29:45: Aber ihr seid massiv geforderd, weil wir können mit diesen leichten Änderungen am meisten machen.

00:29:52: Aber es ist eher umdenken da, man merkt das eh beim Essen.

00:29:56: Ihr wird sich das verändern und beiden Wahlen wählt richtig.

00:30:00: Schaut euch die an, egal ob links oder rechts.

00:30:03: Sprechte Themen an und die, die Antworten haben, müssen wir unterstützen.

00:30:06: Auch in der Verwaltung unterstützt.

00:30:08: ihr werdet aktiv, bildet Allianzen.

00:30:11: ein großer Tipp.

00:30:12: bis zum Beispiel Vereine.

00:30:14: Was ist das?

00:30:15: Das ist eigentlich eine Rechtsform, die wir seit Napoleon mitbekommen haben.

00:30:20: Die Genossenschaften und die Vereine, die entstanden sind, die eine Tradition haben in Europa – die Frankreich in Europa eigentlich verdeilt hat, dass wir die Bürgerinnen selbst was entwickeln können.

00:30:30: Da kann man viel aufbauen!

00:30:31: Man glaubt gar nicht wenn man sich an die Vereinsgesetzgebung anschaut, was man da alles machen kann.

00:30:36: Gründer Jungerverein geht auf die Alpenzul.

00:30:39: Wir haben ein Riesenproblem mit der Überalterung im Klimawandel, Generationenwohnen.

00:30:44: Wenn man da gemeinsam was entwickelt ... wir sehen Wohnformen in Skandinavien und in der Schweiz, wo wirklich die Genossenschaften in der Esse haben mit jungen Leuten gemeinsam etwas zu entwickeln.

00:30:53: Da gibt es Budget.

00:30:54: Es gibt Leute, die wollen investieren.

00:30:56: Die wollen mit den Jungen was tun?

00:30:58: Meldet euch!

00:31:00: Was ist für dich das Schönste an deinem Beruf?

00:31:03: Dieses Gespräch jetzt Mehr kann ich nicht sagen.

00:31:05: Also das Gespräch mit Gleichgesinnten, also ich nehme da eigentlich von diesem Dialog mehr mit als wie man sich weitergeben kann.

00:31:12: Das ist für mich ganz, ganz wertvoll.

00:31:18: Was würdest du als Bürgermeister machen wenn du was verändern könntest?

00:31:22: Wenn du dir etwas wünschen könntest.

00:31:24: Also auf ein paar Fälle da bisschen mehr Getreide anmachen Dass die Tiere viel Futter haben und dass jeder Mensch herzlich zu sich ist.

00:31:36: Also, dass Sachen nicht mehr so teuer sind und das der Krieg

00:31:41: aufhört.

00:31:46: Ich bin Demegy Meisters, ich bin Leiterin des Jugendzentrums der Stadt Gemeinde Fehrlach.

00:31:53: Das heißt offene Jugendarbeit!

00:31:55: Ich bin leidenschaftlicher Jugendarbeiter in ... Ja es sind alle meine Kids.

00:32:01: Und Ja, ich versuche mich einzubringen um eben auch die Lebensrealitäten für Kinder und Jugendliche so gut es möglich zu gestalten.

00:32:12: Oft als Sprachrohr zu sein, Maisteninger einzusetzen, parteilig zu sein... Für Kinder- und Jugendlichen ist das was sie machen.

00:32:25: Was sind deiner Meinung nach die größte Zukunftsengste von Jugendlichen?

00:32:29: Und was kann man dagegen machen?

00:32:32: weil sie es nicht anders voran sind Arbeit, Arbeitsplatz zu finden.

00:32:40: Wobei ich mir dann schon auf der Frocke herkomme an diese Diskurse also dass die sich so überlappen in das jetzt... Also in das Jugendsein, in des Jungsein, ins Freidenken, wir haben sie jetzt gerade schon so äh... Ich denke von dir in das Verständnis von Bildung wo ich denke das Hemd Erstens Ängste hemmen.

00:33:04: Und auch dieser klare Auftrag, ich muss ökonomisch abgesichert sein und ich muss dieses... Also es hängt ganz viel mit Status zusammen, das hängt ja ganz viel Mit Erwartungen zusammen.

00:33:17: Ja und das macht was mit

00:33:18: jungen Menschen?

00:33:19: Was kann man dagegen machen?

00:33:21: Was kannst du im Jugendzentrum

00:33:22: vielleicht

00:33:23: tun um diese Ängst ein bisschen abzubauen?

00:33:25: Mir ist es ganz wichtig, im Jugendzentrum erstens zuzuhören.

00:33:30: Zweitens eben genau diese Leistung in einem Jugendzentren an leistungsfreien und konsumfreien Raum zu

00:33:38: bieten.

00:33:39: Das bedeutet mir auch darauf einzulassen nicht unbedingt alles vorzustrukturieren Natürlich, der Roman ist

00:33:50: da.

00:33:51: Aber es auch auszuhalten... Das gilt ja oft das Schwierigste von Peter Gugin in Auszuhalten, dass sie einfach nichts tun.

00:34:03: Weil ich glaube die Kreativität kommt ihnen einfach sein zu dürfen.

00:34:08: und wenn das sein ist, dann sind wir auf die Couch zurück chillen oder das machen.

00:34:14: Das ist vielleicht oft mehr produktiver als ... Alles andere und das mache ich.

00:34:19: Ich habe wieder hergekommen mit dem Auftrag, weil sie waren vormittag gekocht.

00:34:26: Das ist so der Aspekt.

00:34:27: wir kochen ja im Jugendzentrum A mit den Kids aber ich finde die Kids haben auch heute ein Recht darauf etwas gekoacht zu bekommen einen Mittagsdisch also mehr als Essen, Nahrung vorzuführen.

00:34:43: Sondern immer Nahrungen für die Seele und das sind Gespräche.

00:34:46: Das ist Skippo, Uno Spüllen oder irgendwas.

00:34:49: Das passiert bei uns alles beim Mittagstisch.

00:34:52: Funktioniert da recht gut weil wie gesagt, fifty-six Kids an dem Tag.

00:34:56: D.h.,

00:34:56: die waren dann jetzt am Mittagdorf?

00:34:57: Und ich bin dann gegangen.

00:34:58: Dann haben sie mir natürlich gefragt wo hin gehst du, warum und so und so.

00:35:01: Und dann habe ich gesagt ja, ich war... Da gibt es einen Klima-Lehrgang und die haben mich angefragt Die wollen auch von mir wissen, wie das so ist, was junge Menschen brauchen.

00:35:12: Und dann habe ich gesagt, ich hab Fragen gekriegt, wo soll ich denn jetzt da eigentlich sagen?

00:35:16: Und dann haben sie sich gesagt, ja sag's ihr dann!

00:35:19: Wir brauchen Rückzugsräume, wir brauchen auch mehrere Jutsis, also sie nennen uns bei uns jetzt.

00:35:25: Wir brauchen Menschen und die man sich wenden kann – wir brauchen Leute, die dort sind.

00:35:30: Ja, wir braucht einfach mehrere Jutis.

00:35:34: Das war die

00:35:34: Antwort.".

00:35:35: Und das habe ich total schön gefunden und gesagt, genau.

00:35:38: Das hätte ich auch gesagt, weil ich weiß wie wichtig diese Rückzugsräume sind.

00:35:45: Es ist heute auch gefallen dieser Rückzug im Winter warme Orte zu finden in sommerkühler Ort zu finden ja eben sein zu dürfen so wie schon gesagt eben einfach ohne Leistung erbringen zu müssen, Mensch sein mit zurückziehen, mit nicht zurückziehen zu wollen.

00:36:04: Ja und das kommt auch von den Kids Das ist das was sie brauchen und das sind wir anbieten.

00:36:09: und mit dem Auftrag bin ich her geworden

00:36:11: Was können Erwachsene machen um die Jugend mehr zum Berücksichtigen?

00:36:16: So einfach reden!

00:36:18: Mit ihnen Reden zu hören wie gesagt, pädagogischer Alzheimer abzulegen.

00:36:24: Kurz zu erklären was ist pädagogischer Alzheimer?

00:36:27: Das bedeutet einfach dass man ungefähr sobald wir anfangs sein Erwachsen sind ja vergessen das wir selber Kinder und Jugendliche waren.

00:36:34: dann eben bin ich schon sehr stark adotismuskritisch und das denke ich sollte mal uns überdenken und nicht sorgen dass sie sich uns nicht mitteilen.

00:36:44: Sie teilen sich uns nur für irgendeine etwas was die erwachsenden Sprache Teilweise nicht verständlich oder nicht wohlentverständlich teilen sich junge Menschen mit.

00:36:55: Sie teilen sie durch im Urbahnen, auch im ländlichen Raum, durch Straßenkunstdurchwerfen.

00:37:02: Sieteilen sie sich durch ihr Protest, der aber dann aberzogen wird?

00:37:08: Also da passiert schon was und wenn man sich darauf einlöst ohne erhobenen Zeigefinger ... Versteht, das ist meine tiefste Überzeugung.

00:37:20: Da kommt ganz viel und es war immer da.

00:37:25: Es wird noch verlernt.

00:37:27: Also eigentlich nicht im Sinne von Bildung, weil Bildung ist für mich nicht irgendwas an Stoff hin- und ausfindig zu lernen oder mir zu spezialisieren oder das, das.

00:37:39: Bildung is für me noch zu denken, kritisch zu hinterfragen Zusammenhänge zu erkennen.

00:37:46: Das passiert im Gespräch.

00:37:49: Was ist für dich das Schönste an deiner Arbeit?

00:37:51: Boah, oder eins davon!

00:37:53: Das fängt bei uns an mit in der Frur des Guten Morgen hast gut geschlafen wenn sie um sechs Uhr vor der Tür stehen.

00:38:01: Also jetzt haben wir vorhin schon um sechs vor der Einrichtung.

00:38:05: Der Duft von frischen Bankkicks im Raum ist.

00:38:08: Das

00:38:09: macht

00:38:09: was.

00:38:10: Das ist Wärme, das ist Geborgenheit Das ist nicht nur der Bank-Hack, das ist mehr.

00:38:17: Und die Momente kann und darf ich durch meine Arbeit erleben mit ihnen teilnehmen – das ist super schön!

00:38:26: Und dieses Vertrauen in mich und auch dieses

00:38:32: oft

00:38:32: auf den jungen Menschen gar nicht mal zu uns tagtäglich in eine Einrichtung kommen, aber wenn was ist, mich und uns als Ressource im Sozialraum erkennen und sagen, da geht's um, das sind fünf oder zwanzig.

00:38:49: Und kummern.

00:38:50: Oder die mich einen Somestag anrufen.

00:38:52: Wenn ich am Somestagen oben dann ein Ruf kriege, weil grad irgendwas ist.

00:38:57: Sei es Es war grad das erste Mal und die kommen damit nicht recht.

00:39:02: Es war grade erstreit und sie rufen mir an!

00:39:07: Das ist Vertrauen und das ist Christe Wosmar...

00:39:16: Was gibst du deinen Jugendlichen mit für die Zukunft?

00:39:40: das Beste daraus zu machen.

00:39:46: Wenn wir aus dieser Folge eines mitnehmen können, dann das!

00:39:50: Die Stadt der Zukunft muss nicht nur klimafreundlich sein sondern auch für alle Menschen funktionieren.

00:39:56: Was können wir also konkret tun?

00:39:58: Wir brauchen mehr Grünflächen Bäume und Schattenplätze.

00:40:02: Das Ziel könnte zum Beispiel sein dass alle Menschen innerhalb von zehn Minuten eine Grün Fläche erreichen können.

00:40:08: Wir müssen auch versiegelte Flächen aufbrechen damit Regenwasser versickern kann und unsere Städte zu sogenannten Schwammstätten entwickeln, die Wasserspeichern und wieder nutzbar machen.

00:40:20: Begrünte Dächer- und Fassaden, helle Oberflächen und gutdurchdachte Gebäude helfen zusätzlich dabei, unsere Stände vor extremer Hitze zu schützen.

00:40:30: Genauso wichtig sind Hitzeschutzpläne öffentliche Kühlräume und verständliche Warnsysteme, die alle erreichen.

00:40:37: Digitale Infoscreens können dabei helfen wichtigen Informationen zugänglich zu machen.

00:40:43: aber bei all dem dürfen wir eines nicht vergessen.

00:40:46: Eine Stadt besteht nicht nur aus Gebäuden, Straßen und Grünflächen – sie besteht vor allem aus Menschen!

00:40:51: Wir brauchen öffentliche Orte an denen wir uns treffen, kreativ sein, Ideen ausprobieren und mitentscheiden können.

00:40:59: Denn eine resiliente also widerstandsfähige Stadt ist nicht nur auf den Klimawandel vorbereitet Sie isst auch sozial gerecht und gibt möglichst allen Menschen eine Stimme Und genau da kommt Ihren Spiel.

00:41:11: Ihr müsst nicht warten bis andere eure Stadt verändern.

00:41:15: Fragt euch, wo fehlt Schatten?

00:41:17: Wo gibt es zu wenig Grün?

00:41:19: Wo fehlt ein Ort an dem Jugendliche einfach sein können?

00:41:22: und was würdet ihr gerne verändern?

00:41:24: Sucht den Austausch!

00:41:26: Bringt eure Ideen ein und sprecht mit Menschen die eure Stadt mitgestalten wollen.

00:41:31: Ein Beispiel dafür ist der Lebensraum Vellach – ein öffentlich zugänglicher integrativer Ort, an dem er euch in die nachhaltige Stadtentwicklung einbringen könnt.

00:41:40: Den Link findet ihr in den Shownotes.

00:41:42: Die Stadt gehört uns allen und wenn wir wollen, dass sie in Zukunft lebenswert bleibt müssen wir sie auch gemeinsam gestalten.

00:41:52: Damit sind wir schon wieder am Ende der heutigen Folge.

00:41:56: Ein großes Dankeschön an alle die diese Folge möglich gemacht haben.

00:42:00: Danke an das Amt der Kärntner Landesregierung für Klima- und Nachhaltigkeit Und an Abteilung Acht für Umwelt Naturschutz und Klimaschutzkoordination.

00:42:09: Danke an Das Klimabündnis Kärnten An alle TeilnehmerInnen des Klima-Lehrgangs, Klimaschutz und Klimawandelanpassung.

00:42:17: Danke an den Lebensraum Villach wo der Klimalehrgang stattgefunden hat Martina Blank Alexandra Schwell Gido Mosser Ernst Reiner Maggie Meisters Und die Volksschule Bodensdorf.

00:42:34: Gibt es was was du der Jugend von heute mitgeben möchtest?

00:42:38: Ich möchte euch mitgeben seid mutig hinterfrogt Vieles und lasst euch nicht alles gefallen.

00:42:45: Tut's euch zusammen, gemeinsam seid ihr stark!

00:42:48: Aufmüpfiger sein?

00:42:50: Ähm...

00:42:52: Und ich ja

00:42:53: weniger artig.

00:42:55: Früher auch mal Abwege gehen.

00:42:57: Das muss nicht immer gerade ausgehen.

00:42:58: Man kann auch mal Fehler machen, man kann auch abbiegen und irgendwie was ausprobieren und dann feststellen dass das vielleicht doch nicht so sinnvoll war.

00:43:06: und es muss nicht der gerade Weg sein.

00:43:09: Wartet nicht drauf, dass euch jemand was schenkt.

00:43:12: Sondern überlegt euch es ist eure Zukunft nehmt sie euch reklamiert sie für euch.

00:43:18: denkt dabei natürlich auch ein andere klar begreift die gesellschaft als eine die für alle da ist und da gehört ihr genauso dazu wie viele andere gruppen auch.

00:43:28: denkt daran das eine gesellschaft solidarisch in ganz viele richtungen sein sollte.

00:43:33: aber lasst euch nicht mit klimatisierten einkaufszentren abspeisen.

00:43:40: Das war's mit dieser Folge von Climatecast.

00:43:43: Wenn sie euch gefallen hat, lasst uns gerne ein Like da, abonniert den Podcast und teilt ihn mit euren Freundinnen!

00:43:50: So verpasst ihr keine neuen Folgen und helft uns noch mehr Menschen zu erreichen.

00:43:54: Alle Infos zu dieser Folge findet ihr in den Show-Nauts und auch auf unserer Website www.climatecast.at.

00:44:01: Habt ihr vielleicht Fragen oder Anregungen, dann schreibt uns doch gerne in die Kommentare.

00:44:07: Wir lesen alle durch und greifen spannende Fragen vielleicht schon in der nächsten Folge auf.

00:44:12: Danke fürs Zuhören!

00:44:13: Und bis zum nächsten Mal beim

00:44:38: Climatecast.

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